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Software-Booster: 100 Kilometer mehr im Tesla Model Y

Tesla Model Y RWD
100 km mehr Reichweite per Software-Update

Aus der Ferne kann Tesla beim Model Y zusätzliche Reichweite freischalten. Das gab Elon Musk bekannt. Einen kleinen Haken gibt es allerdings.

Tesla Model Y
Foto: Tesla

Gerade erst dürfen sich Tesla-Fans hierzulande über die neue RWD-Version mit großem Akku freuen, da kündigt Firmen-Boss Elon Musk schon einen neuen Live-Hack für den elektrischen Mittelklasse-SUV an. Per Software-Update sollen bestimmte Modelle ihre Reichweite nämlich plötzlich um 40 bis 60 Meilen steigern können. Das sind etwa 65 bis 100 Kilometer. Wie geht das?

Zunächst einmal betrifft das Angebot, die jüngst in den USA eingestellten RWD-Modelle – da auch Tesla dort die Long-Range-Version eingeführt hat. Die Auslaufmodelle mit der vermeintlich kleineren Batterie besaßen laut Musk aber schon den größeren Akkupack. Der wurde bisher per Software in seiner Kapazität künstlich limitiert.

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Laut Elon Musk können die Tesla-Modelle mit einer angegebenen Reichweite von 260 Meilen (rund 420 Kilometer) mit einem kostenpflichtigen Software-Boost, je nach Batteriezell-Typ die zusätzliche Reichweite gewinnen. Allerdings kostet das Over-the-Air-Update 2.000 US-Dollar (rund 1.860 Euro). Damit kämen Besitzer der "alten" RWD-Modelle auf eine Reichweite von 515 Kilometer im amerikanischen EPA-Zyklus.

Die Reichweite wäre dann vergleichbar mit dem auch hier angebotenen Model Y RWD Long Range, das nach WTLP rund 600 Kilometer schafft. Das steht für mindestens 48.990 Euro in der Preisliste, während die Variante mit vermeintlich kleinem Akku (455 km) hier noch ab 44.990 Euro zu haben ist. Ob auch diese Modelle bereits das Update-fähige Batteriepaket verbaut haben, ist ungewiss.

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Fazit

Tesla bietet Kunden des gerade eingestellten Model Y RWD in den USA ein Software-Update für 2.000 US-Dollar an. Damit soll die Reichweite ihres SUV um bis zu 60 Meilen – also 100 Kilometer – gesteigert werden können. Elon Musk erklärt den Booster damit, dass bereits die letzten RWD-Modelle den großen Akku verbaut hatten. Der wäre allerdings per Software künstlich limitiert worden.