Toyota kooperiert mit Isuzu, Hino und CJPT
Leichter Brennstoffzellen-Lkw startet 2023

In Japan soll ab Anfang 2023 ein leichter Brennstoffzellen-Lkw in Feldversuchen auf die Straße rollen. An der Entwicklung sind Toyota, Hino, Isuzu und CJPT beteiligt.

7/2022, Toyota Brennstoffzellen-Lkw
Foto: Toyota

Die Elektromobilität mit Brennstoffzelle dürfte sich vor allem im Segment der Nutzfahrzeuge als Alternative zu batterieelektrischen Antrieben durchsetzen. Nur zwei Pkw-Marken haben aktuell Autos mit Wasserstofftanks im Programm. Hyundai den Nexo und Toyota den Mirai.

Dessen Antriebssystem setzt der japanische Autokonzern auch in einem leichten Brennstoffzellen-Lkw ein. Das neue Modell wird aktuell in Kooperation mit den Nutzfahrzeugherstellern Isuzu und Hino sowie der "Commercial Japan Partnership Technologies Corporation2 (CJPT) entwickelt.

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Start Anfang 2023

Schon Anfang 2023 sollen in Japan die ersten Fahrzeuge im Rahmen von Tests in der Präfektur Fukushima sowie bei sozialen Projekten in Tokio auf der Straße sein. Die Elektro-Lkw mit Wasserstofftanks können beispielsweise mit Kühlaufbauten für den Transport von Lebensmitteln von Umschlagplätzen zu Supermärkten eingesetzt werden. Im Verteilerverkehr kann der Vorteil von kurzen Tankstopps an Wasserstofftankstellen ausgespielt werden.

Fazit

Elektro-Lkw für den Verteilerverkehr ohne lange Ladestopps: Toyota entwickelt in Zusammenarbeit mit Partnern einen leichten Brennstoffzellen-Lkw mit Wasserstofftanks zur Serienreife. Anfang 2023 sollen die ersten Fahrzeuge in Japan unterwegs sein.