Videos
Kleinwagen
Kompakt
Mittelklasse
SUV
Oberklasse
Sportwagen
Van
Nutzfahrzeuge
Oldtimer
Verkehr
Tech & Zukunft
Formel 1
AMS Kongress

VW ID.3 GTX: Preis, Leistung, Reichweite

VW ID.3 GTX
Das kostet der Elektro-GTI

Die Preise für den VW ID.3 GTX stehen fest. Die Power-Version des Elektroautos ist ab sofort bestellbar. Eine zweite Leistungsstufe folgt im Herbst.

Was beim Golf die GTI-Versionen sind, sollen beim ID.3 die GTX-Varianten sein. Das neue Topmodell der Elektro-Baureihe ist ab sofort zu Preisen ab 50.795 Euro bestellbar und kommt Ende August zu den Kunden. Eine stärkere Performance-Variante ist ab Mitte August bestellbar und rollt im Herbst zu den Kunden.

Zwei Leistungsvarianten im Angebot

In der Grundversion ID.3 GTX sitzt an der Hinterachse ein 210 kW (286 PS) starker Elektromotor vom Typ APP550. Im ID.3 GTX Performance steigt dessen Leistung sogar auf 240 kW (326 PS) – damit hat der elektrische Kompaktsportwagen die stärkste aller bislang vorgestellten Volkswagen E-Maschinen an Bord. In beiden Leistungsstufen entwickelt der Motor ein maximales Drehmoment von 545 Nm. Den GTX schiebt dieses Antriebsmoment in 5,9 Sekunden auf Tempo 100 – damit ist er exakt so schnell wie der Golf 8 GTI nach dem Facelift. Der GTX Performance braucht für diese Übung gar nur 5,6 Sekunden. Die elektronisch abgeregelte Höchstgeschwindigkeit liegt auf dem Niveau des Golf I GTI: 180 km/h. Der Performance darf 200 km/h schnell fahren.

Der große E-Ratgeber

Mit Strom versorgt werden die Maschinen von einer neuen 84-kWh-Lithium-Ionen-Batterie (79 kWh netto) im Fahrzeugboden, die an Schnellladesäulen mit bis zu 175 kW Energie zapfen können. Die prognostizierte Ladezeit von 10 auf 80 Prozent soll bei 26 Minuten liegen. Die WLTP-Reichweite für den GTX liegt bei 604 km. Der GTX Performance dürfte etwas früher die Ladesäule ansteuern müssen.

Mit einer neuen Abstimmung und stärkeren Stabilisatoren wird das serienmäßige DCC-Fahrwerk auf die Mehrleistung angepasst. Für ein Plus an Lenkpräzision tritt die Progressivlenkung mit einer neuen Abstimmung an.

Eigenständige GTX-Optik

Wenn die GTX-Varianten dann dort verharren müssen, lässt sich ihre spezielle Exterieurgestaltung besser erkennen. Die GTX-Frontschürze setzt auf einen schwarzen Lufteinlass im Rauten-Design und unten angesetztem Spoiler. Links und rechts wird der Stoßfänger durch neue Tagfahrlichtelemente begrenzt – es sind jeweils zwei aufeinanderstehende LED-Dreiecke, die zusammen wie eine Pfeilspitze wirken und fortan zu den optischen Insignien aller neuen GTX-Modelle gehören. Serienmäßig sind die IQ.Light-LED-Matrix-Scheinwerfer, die am GTX optisch durch eine LED-Querspange unterhalb der Fronthaube verbunden werden. Neu gezeichnet wurden auch die Seitenschwellerverkleidungen, die Heckschürze trägt jetzt einen Diffusoransatz. Statt des ID.3-Schriftzugs sind unter dem VW-Zeichen die Buchstaben GTX angebracht. Zudem sind alle schwarzen Elemente der Karosserie hochglänzend ausgeführt. Die serienmäßigen LED-Rückleuchten kommen mit dynamischer Blinkfunktion, eigenständigem Nachtlicht-Design und zusätzlich beleuchteten LED-Streifen in der Heckklappe. Abgerundet wird der GTX-Look durch 215er-Reifen (GTX Performance: 235er-Reifen) auf neuen 20-Zoll-Leichtmetallfelgen, die ebenfalls mit dunklen Akzenten punkten, sowie abgedunkelte Fondscheiben.

Sportliches Interieur, neues Infotainment

Im Innenraum erwarten Fahrer und Beifahrer Integralsportsitze mit einem Stoff-Kunstleder-Bezug, roten Kontrastnähten und GTX-Schriftzügen auf den Lehnen. Höherwertige elektrisch einstellbare Sportsitze fügen sich gegen Aufpreis in den Innenraum ein. Immer an Bord sind rote Nähte sowie eine rote Applikation an der unteren Spange des Multifunktionslenkrads. Dazu gibt es verschiedene GTX-Schriftzüge sowie eine wertigere Cockpit-Oberfläche.

Premiere in den neuen GTX-Modellen feiert zudem die jüngste Generation des Infotainment-Systems. Deren Kennzeichen sind ein auf 12,9 Zoll gewachsener Touchscreen sowie eine neue Menüstruktur, die weniger Fragen aufwerfen soll. Mehr Funktionalität soll die "ChatGPT"-Integration bieten. Platz für das größere Display schafft ein nun als Lenkstockhebel ausgelegter Fahrstufen-Wählschalter.

GTX wird teuer

Zu haben sind die neuen ID.3-GTX-Modelle in den fünf Außenlackfarben Rot, Grau, Schwarz, Weiß und Silber. Das Dach ist dabei stets hochglanzschwarz abgesetzt. Die Preise für den sofort bestellbaren GTX liegen etwas höher als beim Golf GTI: 50.795 Euro ist der Basispreis. Der Tarif für den Performance steht noch nicht fest.

Umfrage
Ist der ID.3 GTX untermotorisiert?
454 Mal abgestimmt
Ja, da gehört mehr rein!Nein, passt gerade so!

Fazit

VW ergänzt die ID.3-Familie um die sportliche Top-Version GTX, die gleich in zwei Leistungsvarianten zu haben ist. Es bleibt bei Hinterradantrieb, der wird aber sportlicher verpackt. Wer das GTI-Feeling auf Strom genießen möchte, muss allerdings mehr bezahlen als beim Verbrenner-GTI. Das Null-auf-Hundert-Sprintvermögen beider GTI liegt auf demselben Niveau, die Höchstgeschwindigkeit der Elektroversion deutlich darunter und das Gewicht erheblich darüber.