F1-Video „Formel Schmidt“
Red-Bull-Krieg tobt weiter

GP Saudi-Arabien 2024

In der aktuellen Folge unseres F1-Talks zum Großen Preis von Saudi-Arabien sprechen wir über das nächste Kapitel im Red-Bull-Drama. Sportlich läuft es bei den Weltmeistern optimal. Mercedes fährt weiterhin hinterher.

Red Bull dominierte auch in Saudi-Arabien die Schlagzeilen – auf und neben der Strecke. Das Team landete nach dem Bahrain-Rennen den zweiten Doppelsieg in Folge. Ruhe kehrt dennoch nicht ein. Die Affäre um Christian Horner zieht weiter ihre Kreise.

Während des Wochenendes in Jeddah gab es Gerüchte, um eine Trennung von Sportchef Helmut Marko. Angeblich habe der 80-Jährige die Chats zwischen Teamchef Horner und der Red-Bull-Mitarbeiterin geleakt. Nach einem Gespräch mit CEO Oliver Mintzlaff am Samstag (9.3.) verkündete Marko, dass er nun doch bleiben darf.

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Der Grazer sprach zudem über ein Treffen in Dubai, dass für Sonntag (10.3.) angesetzt gewesen war. Daran waren unter anderem Mintzlaff, Vetriebschef Franz Watzlawick und Mehrheitseigner Chalerm Yoovidhya beteiligt. Die österreichische Seite soll versucht haben ihren thailändischen Geschäftspartner von einer Trennung des umstrittenen Teamchefs zu überzeugen.

Weiteres Öl ins Feuer gießt auch die Ankündigung der mittlerweile suspendierten Mitarbeiterin. Sie will gegen das Urteil der internen Untersuchung von Red Bull in der Affäre um Christian Horner zivilrechtlich vorgehen.

George Russell - Mercedes - Jeddah - GP Saudi-Arabien 2024 - Formel 1
Wilhelm

Mercedes enttäuschte in Jeddah und steht vor vielen Problemen, die es zu lösen gilt.

Mercedes enttäuscht, Haas überrascht

Sportlich ist gegen die Bullen aktuell kein Kraut gewachsen. Max Verstappen feierte bereits den zweiten Saisonsieg und den insgesamt neunten in Folge. Hinter Red Bull hat sich Ferrari als zweite Kraft herauskristallisiert. Eine starke Leistung bot bei den Roten Ersatzmann Oliver Bearman. Der Engländer musste ab dem dritten Training kurzfristig für den am Blinddarm operierten Carlos Sainz einspringen. Platz sieben und sechs WM-Punkte sind in Anbetracht der Umstände eine starke Leistung des erst 18-Jährigen.

Keinen Grund zur Freude gab es bei Mercedes. Die einstigen Dominatoren enttäuschten auf dem Stadtkurs und belegten nur die Ränge sechs und neun. Der neue W15 verliert in schnellen Ecken zu viel Zeit auf die Konkurrenz. Rekordsieger Lewis Hamilton zeigte sich nach dem Rennen frustriert und forderte Lösungen seines Teams.

Nur einen Platz hinter dem siebenmaligen Weltmeister landete Nico Hülkenberg. Dank einer riskanten Strategie und eines ihn für sich aufopfernden Teamkollegen Kevin Magnussen, konnte der Deutsche den ersten Punkt der Saison einfahren.

In der neuen Folge von "Formel Schmidt" beantworten unsere Experten die wichtigsten Fragen zum zweiten Formel-1-Rennen der Saison 2024. Schauen Sie rein!