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Haas disqualifiziert: Heckflügel-Chaos gelöst

Haas disqualifiziert
Heckflügel-Chaos gelöst

GP Monaco 2024

Nico Hülkenberg und Kevin Magnussen wären eigentlich von Platz 12 und 15 in den GP Monaco gestartet. Nach der Disqualifikation wegen eines illegalen Heckflügels gehen sie nun von 19 und 20 ins Rennen.

Nico Hülkenberg - Haas - Formel 1 - GP Monaco - 25. Mai 2024
Foto: Wilhelm

Auf kaum einer Strecke ist der Startplatz so wichtig wie auf dem Straßenkurs in Monte Carlo. Ausgerechnet hier muss Haas in den sauren Apfel beißen und von ganz hinten losfahren. Statt von Startreihe 6 und 8 anzugreifen, teilen sich Nico Hülkenberg und Kevin Magnussen die letzte Reihe. "Es ist sehr frustrierend", sagte Haas-Teamchef Ayao Komatsu.

Fehler bei der Messung

Der Grund für die Disqualifikation: Bei der Technischen Abnahme wurde eine Unregelmäßigkeit am Heckflügel des VF-24 entdeckt. In der Begründung heißt es: "Der Technische Delegierte stellte bei der Überprüfung fest, dass die obersten verstellbaren Positionen des Heckflügels den nach Artikel 3.10.10.h des Technischen Reglements zulässigen Höchstwert von 85 mm überschritten."

Unsere Highlights
Nico Hülkenberg - Haas - GP Monaco - Monte Carlo - Formel 1 - 24. Mai 2024
xpb

Haas hatte sich den Monaco-GP anders vorgestellt.

Die Abweichung betrug zwischen drei und fünf Millimeter. Das Problem lag aber nicht am Design des Heckflügels selbst, der legal ist. Sondern an der Einstellung und dem Versäumnis alle Teile der Flügel vor ihrem Einsatz noch einmal nachzumessen. "Es hatte keinen Performance-Vorteil", erklärte Haas-Teamchef Ayao Komatsu. "Der neue Heckflügel für Monaco ist ein bisschen anders designt. Die Jungs, die es vor Ort überprüfen, haben die Änderungen im Konzept nicht berücksichtigt. Die Limits sind jetzt an den beiden Rändern, früher lagen sie in der Mitte."

Kein Start aus Boxengasse

Komatsu betont, dass das keine Entschuldigung sein soll. Denn es müsse natürlich immer der gesamte Heckflügel überprüft werden – besonders, wenn man weiß, dass dieser ein komplett neues Design hat. "Wir müssen sicherstellen, dass wir diesen Fehler nicht nochmal machen. Da muss sich unsere interne Kommunikation verbessern", mahnt der Japaner.

Das US-Team beantragte bei der FIA, trotz Parc fermé, den Heckflügel den Regeln entsprechend einzustellen zu dürfen. So muss man nicht auf eine alte Spezifikation zurückgreifen. Weil beide Fahrer mit dem Setup glücklich waren, entschied man sich gegen einen Start aus der Boxengasse und geht nun von 19 und 20 ins Rennen.