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Haas in Imola: Upgrade Paket endlich komplett

Teil 3 des Haas-Upgrades in Imola
Hülk-Renner zeigt zwei Gesichter

Haas komplettiert in Imola sein erstes Upgrade-Paket, das scheibchenweise kam. Im ersten Training fahren Nico Hülkenberg und Oliver Bearman einen Vergleichstest. Das Team will auch untersuchen, warum das Auto zwei Gesichter hat.

Nico Hülkenberg - Haas - GP Emilia-Romagna - Formel 1 - Imola - 16. Mai 2024
Foto: xpb

Endlich ist es komplett. Haas hat sein erstes großes Upgrade in drei Portionen eingeführt. In China waren die vorderen Venturi-Kanäle, der Mittelteil des Unterbodens, die Motorabdeckung, die Kühlauslässe und die hinteren Bremshutzen neu. Im Miami der Diffusor, aber nur am Auto von Kevin Magnussen.

In Imola treten beide Autos ab dem zweiten Training mit der Komplettversion des Aero-Pakets an. "Es kommen noch einmal Änderungen am Unterboden, der Motorabdeckung und der hinteren Bremsbelüftung hinzu. Ziel der Aktion war, den Abtrieb über den Boden zu verbessern. Das Ergebnis sehen wir erst jetzt, wo alle Komponenten zusammenarbeiten", erklärt Teamchef Ayao Komatsu.

Unsere Highlights
Nico Hülkenberg - Haas - Formel 1 - GP Miami 2024
xpb

In Miami ging es in der ersten Rennhälfte rückwärts für Hülkenberg.

Rennen beginnt mit halbvollem Tank

Wie groß der Fortschritt ist, will Haas im ersten Training herausfinden. Reservefahrer Oliver Bearman wird mit der Urversion des VF-24 auf die Strecke geschickt. Nico Hülkenberg fährt mit dem vollen Upgrade. Der Imola-Neuling verrät: "Auf dem Papier verbessert die Ausbaustufe die Performance und nimmt auch Einfluss auf die Fahrcharakteristik."

Haas will damit auch einem Problem auf die Spur kommen, das sich in den ersten sechs Rennen gezeigt hat. Das Auto war in der ersten Rennhälfte mit vollen Tanks im Vergleich zur Konkurrenz weniger wettbewerbsfähig als in der zweiten. Auch in Miami. Da ging Hülkenbergs Reise im Feld zuerst rückwärts, bevor er in der zweiten Rennhälfte den Turbo zündete, Auto um Auto überholte und den zehnten Platz nur um eine Sekunde verfehlte.

Hülkenberg kann noch nicht den Finger in die Wunde legen: "Irgendwie hat das Auto am Anfang des Rennens eine andere Dynamik. Wir haben weniger Grip, die Balance passt nicht, das Auto folgt nicht so deinen Befehlen. Und kaum sind 50 Kilogramm raus, sitze ich in einem anderen Auto." Warum das so ist, müssen die Ingenieure noch herausfinden.

Haas - GP Emilia-Romagna - Formel 1 - Imola - 16. Mai 2024
ams

In Imola wird das Upgrade-Paket endlich komplettiert.

Mehr Punkte, mehr Bonus

Hülkenberg geht mit einer gewissen Sicherheit in den siebten WM-Lauf, dass die Probleme der Vergangenheit überwunden sind. "Wir waren bis jetzt überall konkurrenzfähig, auch wenn hier und da auch das Glück oder die Umstände mitgeholfen haben. Es ist jetzt wichtig, dass wir am Ball bleiben und das Auto weiterentwickeln, um unseren Platz im Feld zu halten oder uns zu verbessern."

Obwohl 2024 jeder WM-Punkt noch mehr wert ist als in der Vergangenheit, weil die fünf Top-Teams einen Vorsprung haben, ist Hülkenberg dafür, die Vergabe von WM-Zählern auf mehr Teams auszweiten: "Ich fände es angebracht, wenn das Punktesystem weiter aufgefächert wäre." Mit einem Augenzwinkern fügt er hinzu: "Für mich wäre wichtig, dass der Punktebonus gleich bleibt."