Sergio Perez noch ohne Vertrag
Perez nur mit Ausrutscher?

GP Monaco 2024

In Imola erlebte Sergio Perez mit Platz acht das bisher schlechteste Wochenende der Saison. Ist Monaco für den Red Bull-Piloten wieder ein Wendepunkt? Ein neuer Vertrag ist noch nicht unterschrieben.

Sergio Perez - Formel 1 - GP Monaco - 23. Mai 2024
Foto: Red Bull

Im vergangenen Jahr war das Monaco-Wochenende für Sergio Perez eine entscheidende Weggabelung. Nach zwei Siegen in den ersten fünf Rennen, hing der Haussegen beim sechsten Lauf der Saison mit Platz 16 schief. Danach war das Momentum verloren. Ein weiteres Jahr zuvor sicherte er sich in Monaco hingegen den ersten Sieg der Saison. Das Wochenende im Fürstentum scheint für den Mexikaner in beiden Richtungen wie ein Pendel zu sein. Es fragt sich nur, in welche es dieses Mal ausschlägt.

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Denn in dieser Saison steht noch kein Sieg zu Buche. Imola war der Tiefpunkt. Platz 8 ist für den zweiten Mann bei Red Bull zu schwach. Darüber lässt sich nicht streiten. Mit Rang 11 im Zeittraining war die Messe eigentlich schon gelesen. Schließlich ist es kein Geheimnis, dass in Imola Überholen knifflig ist.

Imola schon abgehakt

"Wir hatten bis Imola eine gute Saison. Imola war aber schwierig", resümiert Perez. "Es ist wichtig, die schlechten Tage in meiner Saison zu reduzieren, dann wird es ein gutes Jahr. Ich bin in einer guten Form und ich bin happy mit dem Auto. Imola habe ich schon abgehakt. Es geht nun darum, sich auf dieses Wochenende zu fokussieren."

Verstappen & Perez - GP Miami 2024
Red Bull

Zuletzt konnte Sergio Perez in Imola Max Verstappen keine Schützenhilfe bieten.

In den Häuserschluchten von Monaco gilt dasselbe Prinzip wie in Imola. Das Qualifying ist die halbe Miete. "Du musst in die erste oder zweite Reihe fahren", sagt Perez, der im Jahr 2022 von Startplatz 3 kam und triumphierte. Er rechnet bei der diesjährigen Ausgabe allerdings mit mehr Gegenwehr der Konkurrenz – insbesondere von Ferrari und McLaren.

Kritik an Perez

"Es wird schwierig, sie hier zu schlagen", sagt der 34-Jährige. "Zugleich glaube ich, dass auch andere Teams hier überraschen können. So eng wie hier die Abstände im Qualifying sind, werden auch einige der Teams aus dem Mittelfeld mit dabei sein."

Zuletzt äußerten einige Experten wie Timo Glock Kritik an Perez, weil Ferrari und McLaren zwei Fahrer haben, die ganz vorne mit dabei sind. Für Perez geht es in Monaco auch darum, sich nicht wieder in eine Abwärtsspirale zu drehen. Schließlich läuft sein Vertrag Ende 2024 aus und es gibt genug Kandidaten, die auf seinen Posten schielen. Darauf angesprochen sagt er: "Es ist noch nichts unterschrieben und es geht jetzt auch nicht um den Vertrag, sondern um dieses Wochenende."

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