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Tourenwagen-Legenden 24h-Rennen Nürburgring 2023

Tourenwagen-Legenden 24h-Rennen Nürburgring 2023
Kult-Renner am Nürburgring

Im Jahr 2023 zählen Autos wie der BMW M3 E30 DTM oder der Audi V8 zu echten Tourenwagen-Klassikern. Die alten Renner gaben sich im Rahmen des 24h-Rennens auf dem Nürburgring zweimal die Ehre und begeisterten die Fans.

Tourenwagen Legenden - Impressionen - 24h-Rennen Nürburgring 2023
Foto: Stefan Baldauf/Guido ten Brink

Sie sind eine der Attraktionen im Rahmenprogramm der 51. Ausgabe des 24h-Rennens 2023. Die alten Tourenwagen-Legenden lassen Erinnerungen an fast vergessene Zeiten wieder aufleben. Das für die Autos vorgesehene Fahrerlager lockt Fan-Massen an. Für viele ist es ein Blick zurück in die Vergangenheit und die jüngeren Generationen werden an Rennsport-Geschichte herangeführt.

Der Anblick von Autos wie BMW M3 E30 DTM, Audi V8 oder ein Exot wie der Nissan Skyline R32 GT-R begeistern und lassen Herzen von Rennsport-Enthusiasten höher schlagen. Die Teams gewähren einen Blick unter die Hauben der Rennwagen. Der Vierzylinder des BMW M3 E30 DTM oder der mächtige V8 im Audi machen Eindruck. Seinerzeit war der Ingolstädter mit dem quattro der Konkurrenz voraus. Den Slogan "Vorsprung durch Technik" füllte Audi mit Leben.

Unsere Highlights
Audi V8 - Tourenwagen Legenden - 24h-Rennen Nürburgring 2023
Stefan Baldauf/Guido ten Brink
Der Audi V8 war zu seiner Blütezeit dank des quattro und des großen Hubraums das beste DTM-Auto.

Godzilla auf dem Ring

Eine Erfolgsgeschichte kann auch der Nissan Skyline R32 GT-R vorweisen. Von 1990 bis 1993 gewannen verschiedene Skyline alle Rennen in der JTCC (Japanische Tourenwagen-Meisterschaft). Der Nissan ist wie seine deutschen Kollegen eine Tourenwagen-Legende.

Die Zuschauer waren begeistert, als die hochdrehenden Motoren zum ersten Lauf aufheulten. Fans bekommen solche Soundkulissen heutzutage immer seltener geboten. Das erste Rennen entschied Rudolf Schöllhorn überlegen für sich. Der Deutsche pilotiert eine Mercedes C-Klasse DTM. Das Auto stammt aus dem Jahr 2008 und ist damit mit Abstand der jüngste Rennwagen im Feld. Da können alte E30-BMW oder ein '87er Ford Sierra RS500 Cosworth nicht schritthalten.

Nissan Skyline R32 GT-R - Tourenwagen Legenden - 24h-Rennen Nürburgring 2023
Stefan Baldauf/Guido ten Brink
Der "Godzilla" genannte Nissan Skyline R32 GT-R war der Exot bei den Tourenwagen-Legenden.

Mercedes C-Klasse unantastbar

Kurz vor Rennende kamen sich Skyline-Fahrer Tim de Vos und Schöllhorn in die Quere. Der Deutsche wollte den Belgier überrunden und touchierte ihn am linken Hinterrad. Auswirkungen auf das Rennergebnis hatte das Tête-à-Tête nicht. Mehr Kleinholz fabrizierte Michael Decker als er gegen Rennende mit seinem Mercedes 190 E 2.5-16 EVO I in der ersten Kurve den Audi V8 von Klaus Peter torpedierte. Decker hatte sich verbremst. Für das zweite Rennen mussten beide Autos geflickt werden.

Nach 17 Runden hatte Schöllhorn einen Vorsprung von 1.25,769 Minuten auf Kris Nissen in seiner AMG Mercedes C-Klasse herausgefahren. Nissens Auto hat 27 Jahre auf dem Buckel und startete früher in der ITC. Das Podest komplettierte mit Klaus Ludwig eine weitere Tourenwagen-Legende. Der 73-Jährige steuerte seinen Mercedes 190 E 2.5-16 EVO II mit einer Runde Rückstand auf Schöllhorn über die Ziellinie.

Das zweite Rennen ging erwartungsgemäß wieder an Schöllhorn. Dieses Mal brummte er in seiner C-Klasse dem Zweitplatzierten Klaus Ludwig in nur 16 Runden 1.39,325 Minuten auf. Ludwig fuhr im zweiten Lauf den AMG Mercedes aus der ITC-Saison 1996, den am Vortag noch Kris Nissen pilotierte. Dritter wurde Marc Hessel in seinem BMW 320is E30. Der Publikumsliebling "Godzilla" (Skyline) verpasste das Podium knapp und wurde Vierter.

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