Bentley Batur Convertible
Wünsch-Dir-Was-Cabrio für Superreiche

Bentley legt ein neues, exklusives Kleinserienmodell auf. Vom Batur Convertible werden bei Mulliner nur 16 Exemplare entstehen.

Coachbuilt-Modelle scheinen bei finanziell potenten Autokäufern schwer angesagt zu sein. Bei Rolls-Royce verdient man mit Unikaten und Kleinstserien gutes Geld. Und auch bei Bentley lässt man jetzt auf die Exklusiv-Modelle Bacalar Barchetta und Batur Coupé den Batur Convertible folgen.

W12 mit 750 PS

Das vom Coupé abgeleitete Cabrio wurde erneut vom hauseigenen Veredler Mulliner entwickelt und folgt der Formensprache des geschlossenen Zweitürers, die auch das Design zukünftiger Bentley-Modelle bestimmen wird. Die Auflage wird auf 16 Exemplare limitiert. Unter der Haube des Batur Convertible warte die ultimativ letzten gebauten Exemplare des legendären W12-Motors auf ihren Einsatz. Der Sechsliter-Zwölfzylinder mit Biturbo-Aufladung leistet in seiner letzten Entwicklungsstufe 750 PS und ergießt ein maximales Drehmoment von 1.000 Nm über ein Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe in den Allradantriebsstrang. Die passende Soundkulisse liefert einen aus Titan gefertigte Sportabgasanlage mit Titan-Endrohrblenden aus dem 3D-Drucker.

Unsere Highlights

Zu den Fahrleistungen hält sich Bentley auch in diesem Fall bedeckt. Es darf aber als gesichert gelten, dass die Beschleunigung auf 100 km/h in unter 3,5 Sekunden absolviert wird und die Höchstgeschwindigkeit jenseits 340 km/h liegt.

Airbridge und Entenbürzel

Als Cabrio unterscheidet sich der Batur Convertible natürlich im Dachbereich vom Coupé – und auch nur dort. Das vollautomatische, umfangreich gedämmte Stoffverdeck verschwindet hinter den beiden Sitzen unter einer festen Abdeckung, die zusätzlich einen halbgeschlossenen Stauraum hinter den Sitzen formt. Das Verdeck lässt sich in 19 Sekunden öffnen oder schließen – bei einem Tempo von maximal 50 km/h.

Die beiden angedeuteten Airdomes hinter den Kopfstützen überspannt ein in Wagenfarbe lackiertes Flügelelement, das Bentley Airbridge nennt. Den Heckabschluss bildet ein eben ausgeformter Kofferraumdeckel, an dessen Ende sich ein Bürzelspoiler mit kleinem Mittelsteg gegen den Fahrtwind erhebt.

Deckungsgleich zum Batur Coupé zeigt sich das Cabrio auch bei der Innenraumgestaltung. Die 22 Zoll großen Leichtmetallfelgen hat man in dieser Form allerdings bisher nicht gesehen.

Kunde wünscht und bezahlt

Typisch für das Mulliner-Konzept ist, dass jeder der 16 Batur-Convertible-Kunden sich sein Modell individuell gestalten lassen kann. Das reicht von der Farbkombination für die Karosserie über die Material- und Oberflächenauswahl für das Cockpit bis hin zu individuellen Ausstattungsdetails.

So viel Aufwand hat natürlich seinen Preis, den die Briten allerdings nicht kommunizieren. Für das Batur Coupé wurden als Grundpreis rund zwei Millionen Euro zuzüglich Steuern verlangt. Der Batur Convertible dürfte sich noch darüber ansiedeln. 16 betuchte Kaufinteressenten dürften sich dennoch finden lassen.

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Fazit

Bentley und die hauseigene Edelmanufaktur Mulliner zeigen mit dem Batur Convertible ein weiteres Mal ihr Können. Das Individual-Cabrio verabschiedet mit seiner Auflage von nur 16 Exemplaren zudem endgültig den W12-Motor. Coachbuilt-Liebhaber mit dickem Geldbeutel dürfen gerne zuschlagen und sich ihr eigenes Cabrio gestalten lassen.