Fiat Scudo Facelift 2024
Zwei Akkugrößen und 18 Fahrassistenten

Stellantis überarbeitet seine Vans für das Modelljahr 2024. Das betrifft auch den Transporter Fiat Scudo. Was kann das neue Facelift mit 18 Assistenzsystemen wirklich?

Zwei Fiat Scudo vor einer Großstadt.
Foto: Stellantis

Neben vielen anderen Vans von Stellantis erhält jetzt der Fiat Scudo ein umfassendes Upgrade für den Modelljahrgang 2024. Den Transporter gibt es mit einem frischen Gesicht, in der Elektrovariante mit zwei unterschiedlichen Akku-Größen sowie klassisch als Diesel.

Motorvarianten

Im Hinblick auf den Antrieb kann sich der Käufer generell zwischen Elektromotor oder Diesel entscheiden. Ersteres stellt eine Leistung von 100 kW (136 PS) und ein maximales Drehmoment von 260 Newtonmetern zur Verfügung. Zusätzlich gibt es standardmäßig einen 50-kWh-Akku mit einer Reichweite von 224 Kilometern. Mit der optionalen 75-kWh-Batterie legt der neue Fiat Scudo sogar 351 Kilometer mit einer Ladung zurück. Ein verbessertes Energie-Management ermöglicht laut Stellantis die größere Reichweite. Der Fahrer kann über Schaltwippen am Lenkrad zwischen drei Rekuperation-Modi wählen.

Unsere Highlights

Die Dieselmotoren gibt es in drei Leistungsstufen. Die kleinste trägt die Modellbezeichnung 1.5 Blue-HDI und stellt 120 PS zur Verfügung. Als Zweiliter-Variante bringt es der Turbodiesel im Fiat Scudo auf 144 oder 177 PS. Beide Antriebe sind in Kombination mit dem Plattform-Fahrgestell und den Karosserievarianten Kastenwagen oder Multicap in zwei Längen erhältlich.

Neues Design für außen und innen

Am auffälligsten ist die neue Scudo-Frontpartie mit den LED-Scheinwerfern, die ebenfalls im überarbeiteten Look strahlen. Im Inneren des Fiat-Transporters gehört ein digitaler Innenspiegel zur Serienausstattung. Das Display zeigt die Aufnahmen von zwei Kameras, die Stellantis oberhalb der Hecktüren und im rechten Außenspiegel integriert. Sie sollen eine bessere Übersicht des rückwärtigen und seitlichen Verkehrsraums bieten und decken zudem den toten Winkel der Beifahrerseite ab. Weiterhin kann sich der Fahrer über größere Ablagemöglichkeiten, induktives Laden des Smartphones und ein beheizbares Lenkrad freuen.

Der Fiat Scudo fahrend auf einer Landstraße.
Stellantis

Die Front des Fiat Scudo wurde für das kommende Modelljahr 2024 überarbeitet. Beispielsweise bekam der Kühlergrill ein schmaleres Design. 

Assistenzsysteme

Ein großes Plus gibt es auch bei den serienmäßigen Assistenzsystemen. Diese erweitert der Hersteller beim neuen Scudo um Spurhalteassistent, Kollisionswarner und Notbremsassistent, Anzeige der zulässigen Höchstgeschwindigkeit, Aufmerksamkeitsassistent sowie Fernlichtassistent. Insgesamt gibt es 18 elektronische Fahrassistenzsysteme. Optional kann in einem Paket noch ein adaptiver Geschwindigkeitsregler sowie in Verbindung mit dem Automatikgetriebe eine Stop-und-Go-Funktion dazu bestellt werden.

Abmessungen und Laderaum

Abmessungen, Gewicht und Ladevolumen bleiben beim Facelift des Fiat Scudo weitgehend gleich. Trotzdem kann sich das Raumangebot sehen lassen. In den Laderaum passt trotz der kompakten Außenmaße Transportgut von 6,6 Kubikmetern Volumen und 1,4 Tonnen Gewicht. Die Funktion Magic Cargo erweitert die Ladefläche auf 3,67 Meter Länge und die Maxi-Version schafft sogar vier Meter.

Preise

Der neue Fiat Scudo mit Dieselmotor startet bei 29.300 Euro netto und der Einstiegspreis für die Vollstromer liegt bei 38.300 Euro netto.

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Fazit

Das Facelift des Fiat Scudo für 2024 beinhaltet umfangreiche Veränderungen im Design, aber vor allem bei den technischen Komponenten. Der Transporter bietet fortan zwei unterschiedlich große Batterien mit 50 und 75 kWh, eine verbesserte Reichweite durch effizientere Energierückgewinnung und viele elektrische Helferlein in der Serienausstattung. Der Scudo ist bereit für 2024.

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AUTO MOTOR UND SPORT 09 / 2024
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Erscheinungsdatum 11.04.2024

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