Isuzu D-Max Pick-up Modelljahr 2024
Facelift für den D-Max – mal wieder

Isuzu hat in Thailand eine Modellpflege für den D-Max vorgestellt. Die letzte ist noch nicht einmal ein Jahr her.

Isuzu D-Max Facelift 2014
Foto: Isuzu

Beim japanischen Nutzfahrzeughersteller Isuzu haben die Designer offenbar selten Langeweile. Die Marke hat jetzt in Thailand das neue Facelift für den Pick-up D-Max vorgestellt. Die letzte Modellpflege gab es allerdings im April 2023, also vor gerade einmal sechs Monaten.

Erneut gilt das Facelift der Front- und Heckgestaltung. Isuzu geht damit einen ähnlichen Weg wie die US-Hersteller von Fullsize-Pick-ups, die ihren Modellen im Jahresrhythmus neue Kühlergrills verpassen. Vorn gibt es für den D-Max neue Scheinwerfer mit geänderter Form und Grafik. Der untere Teil des Kühlergrills unterhalb der zwei Querstreben wird größer, außerdem bekommen die Nebelscheinwerfer eine geänderte Einbauform in der Schürze.

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Neues Design an Front und Heck

Die Heckklappe ist komplett neugestaltet, sie ist nun oben und unten nach innen gezogen, beim Vorgänger waren stattdessen die Seitenteile in der Gesamtfläche abgesenkt. Die Rückleuchten behalten zwar die Gehäuseform, weisen nun aber drei statt zwei Kammern auf. Wie die Bi-LED-Frontscheinwerfer leuchten die Rücklichter mit LED-Technik.

Im Innenraum gibt es ein Bildschirm-Update: Neue, volldigitale Instrumente und ein umgestalteter Zentralmonitor ziehen ein, dazu überarbeitet Isuzu die grafische Darstellung. Außerdem werden die Sicherheits-Assistenzsysteme ergänzt. Neu ist unter anderem eine kamerabasierte Fußgängererkennung für den Kreuzungsverkehr, zudem wird das Kameraobjektiv bei niedrigen Außentemperaturen beheizt. Ein Querverkehrswarner für das rückwärtige Ausparken wurde ebenfalls neu aufgenommen.

In Kürze auch in Deutschland

In Thailand, wo der D-Max produziert wird, will Isuzu noch im Oktober in den Verkauf starten. Die Weltmärkte, darunter auch Deutschland, folgen schrittweise. Der Isuzu D-Max startet in Deutschland aktuell bei 34.990 Euro. Im Gegensatz zu Thailand und anderen Ländern, wo es als Topmotorisierung einen Dreiliter-Diesel gibt, fährt der D-Max in der EU ausschließlich mit einem 1,9-Liter-Turbodiesel (120 kW). Dabei wird es auch nach dem Facelift bleiben.

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Fazit

Isuzu renoviert den D-Max erneut, was ein geändertes Außendesign und zusätzliche Features für das Interieur bedeutet. Selbst Kenner der Marke bekommen allmählich Schwierigkeiten, die einzelnen Jahrgänge auf Anhieb auseinanderzuhalten.