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Mitsubishi XForce (2024): ASX-Ausblick

Mitsubishi XForce (2024)
Das ist nicht der neue Mitsubishi ASX. Oder?

Mitsubishi hat den neuen SUV XForce im Format des ASX vorgestellt. Der soll aber erst einmal in Asien und Südamerika auf Kundensuche gehen. Dabei hätte er das Zeug dazu, den ASX zu ersetzen.

Mitsubishi ASX Asien-Modell 2024 Weltpremiere
Foto: Mitsubishi

Seit März 2023 steht bei den europäischen Händlern der neue Mitsubishi ASX in den Showrooms. Der ist allerdings nicht wirklich neu, sondern nur ein umgebadgter Captur von Allianzpartner Renault. Wie ein wirklich neuer ASX aussehen könnte, hatten die Japaner im Herbst 2022 mit dem XForce Concept auf der Vietnam Motor Show angedeutet. Knapp ein Jahr später steht schon das Serienmodell in den Startlöchern. Der neue Mitsubishi SUV wurde am 10. August 2023 auf der Indonesia International Auto Show präsentiert.

Unsere Highlights

Start in Asien

Gebaut wird der neue XForce in Indonesien und wird dort auch als erstes eingeführt. Weitere Märkte der ASEAN-Region wie die Philippinen und Vietnam folgen, außerdem stehen Südamerika, der Nahe Osten und Afrika auf dem Expansionsplan für das neue Modell. Von Europa ist erst einmal nicht die Rede.

Mit einer Länge von 4.390 mm, einer Breite von 1.810 mm und einer Höhe von 1.660 mm bei einem Radstand von 2.650 mm ist der XForce ähnlich dimensioniert wie der letzte "echte" ASX, den Mitsubishi im Jahr 2020 in Europa vom Markt genommen hat. Der aktuelle Europa-ASX auf Renault Captur-Basis ist spürbar kompakter.

Beim Karosseriedesign setzt Mitsubishi auf besonders futuristisch gestaltete Scheinwerfer, die mit einem bogenförmigen Hauptelement und kleinen LED-Einheiten weit nach außen gezogen sind. Die Gestaltung mit den kleinen "Leuchtstreifen" wird in den Rückleuchten wiederverwendet. Auffällig ist außerdem die ab der B-Säule stark nach oben wandernde Schulterlinie der Karosserie. Das wirkt zwar dynamisch, dürfte aber mitsamt dem deshalb eher kleinflächigen Heckfenster die Übersichtlichkeit nach hinten beeinträchtigen.

Mitsubishi ASX Asien-Modell 2024 Weltpremiere
Mitsubishi

Die Armaturentafel wird mit Stoff bezogen.

Der Innenraum hält keine großen Überraschungen bereit. Die digitale Instrumenteneinheit ist in einem gemeinsamen Gehäuse mit dem 12,3 Zoll großen Multimedia-Bildschirm in der Armaturenmitte zusammengefasst, darunter finden sich konventionelle Schalter für die Klimatisierung. Erwähnenswert findet Mitsubishi den neuen Stoffbezug der Armaturenverkleidung mit einem "Melange"-Stoff, der erstmals bei einem Mitsubishi-Modell zum Einsatz kommt. Der große Schalthebel verspricht mehr als dahintersteckt, denn viel Schaltarbeit gibt es nicht zu erledigen. Der Mitsubishi XForce fährt mit einem stufenlosen CVT-Getriebe.

Entsprechend der angepeilten Märkte ist das Fahrwerk besonders schluckfreudig und für schlechte Straßenverhältnisse ausgelegt. Dazu passt die recht hohe Bodenfreiheit von 22 Zentimetern. Allradantrieb gibt es allerdings keinen, was wohl auch aus Kostengründen so entschieden wurde. Der Antrieb des neuen Mitsubishi XForce ist von eher überschaubarer Dynamik geprägt. Der 1,5-Liter Vierzylinder Saugbenziner leistet 104 PS und erreicht ein maximales Drehmoment von 141 Newtonmeter. Sollte sich Mitsubishi dazu entscheiden, den neuen XForce auch für Westeuropa fit zu machen, müsste wohl antriebsseitig noch etwas nachgelegt werden.

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... hochinteressant. Ein bodenständiges Auto - mehr braucht kein Mensch.... uninteressant. Technisch und optisch ein Auto von gestern.

Fazit

In Europa setzt Mitsubishi im Kompakt-SUV-Segment auf einen umgebadgten Renault Captur als ASX-Nachfolger. In Asien deutet das XForce-Modell einen echten Nachfolger an. Der neue XForce punktet vor allem mit seinem Design, die Antriebstechnik ist dagegen Hausmannskost.