Sondermodelle Alfa Giulia und Stelvio Quadrifoglio
Mehr PS und streng limitiert fürs Jubiläum

Alfa Romeo präsentiert zum 100. Geburtstag zwei Quadrifoglio-Sondermodelle der Limousine Giulia und des SUV Stelvio. Beide Modelle mit dem Zusatz "Quadrifoglio 100° Anniversario" kommen jeweils auf 100 Exemplare limitiert auf den Markt.

Beide Sonderlinge werden von dem 2,9-Liter-V6-Biturbo befeuert, der einen Leistungszuschlag von zehn PS erhält – damit erhöht sich der Output auf 520 PS. Zu den technischen Highlights zählt das mechanische Sperrdifferenzial in der Hinterachse, dessen Abstimmung auf denen der stärkeren GTA- und GTAm-Modelle basiert. Es verbessert die Traktion und verhindert durchdrehende Räder beim Beschleunigen.

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Quadrifoglio-Varianten mit vielen Highlights

Ferner haben die Italiener an der Gewichtsschraube gedreht und den Jubiläumsmodellen leichte Materialien verpasst. So besteht der Motor weitgehend aus Aluminium. Motorhaube, Spoiler, Seitenschürzen sowie die Kardanwelle sind aus Kohlefaser gefertigt. Außerdem gibt es beide Modelle mit einem aktiven Frontsplitter (Alfa Active Aero Splitter) – ebenfalls aus Kohlefaser. Je nachdem, wie weit er ausgefahren ist, optimiert so bei hohem Tempo den Abtrieb und die Bodenhaftung an der Vorderachse. Für einen entsprechenden Sound sorgt die Sportabgasanlage von Akrapovič.

Für mehr Licht sind Voll-LED-Matrix-Scheinwerfer an Bord. Den Kontakt zur Straße halten beim Giulia 19-Zoll-Leichtmetallfelgen im Fünf-Loch-Design; beim Alfa Romeo Stelvio Quadrifoglio 100° Anniversario sind es Felgen im 21-Zoll-Format.

Natürlich setzen die Sondermodelle auch farbliche Akzepte. Beide Modelle zeigen goldfarbene Elemente zum Beispiel an den Bremssätteln sowie den neuen Emblemen auf den vorderen Kotflügeln. Den sportlichen Look runden Kühlergrill und Abdeckkappen der Außenspiegel aus Sicht-Carbon ab. In Sachen Lackierung haben die Kunden und Kundinnen die Wahl zwischen "Rosso Etna", "Verde Montreal" und "Nero Vulcano".

Im Interieur setzen Giulia und Stelvio auf Leder und Alcantara in Schwarz. Die Sitze sind mit goldfarbenen Nähten verziert. Kohlefaser-Elemente werten Armaturentafel, Mitteltunnel und Türverkleidungen auf. Die Armaturentafel schmücken darüber hinaus die Jubiläumszahl 100, der Schriftzug Quadrifoglio zeigt sich in Gold. Das Sportlenkrad ist mit Leder und Alcantara bezogen und zeigt Kohlefaser-Einsätze.

Das Herzstück der beiden ist das Zentralinstrument. Obwohl es im Design an historische Alfa-Romeo-Modelle erinnert, ist die Technologie auf dem neuesten Stand der Technik. Das Display besteht aus einem volldigitalen TFT-Monitor mit einer Bildschirmdiagonale von 12,3 Zoll. Über das Zentralinstrument können Fahrerinnen und Fahrer wichtige Informationen wie Betriebszustände des Fahrzeugs oder Parameter zum autonomen Fahren abrufen.

"Race" als neuer Fahrmodus

Das Layout des Zentralinstruments ist bei beiden Sondermodellen vielfältig. Es gibt vier Fahrmodi zur Auswahl: Evolved, Relax Heritage und Race. Letzterer ist nur für die Quadrifoglio-Modelle verfügbar und zeigt zentral den Drehzahlmesser, den Tachometer und die Anzeige für optimale Schaltpunkte bei manuellen Gangwechseln an. Die Grafik kann individuell angepasst werden, um beispielsweise zusätzliche Informationen zur Leistungsabgabe des Motors auf seitlichen Zifferblättern zu platzieren.

Der 15. April 1923 ist ein besonderes Datum in der Historie von Alfa Romeo. An diesem Tag zierte zum ersten Mal das Symbol des Quadrifoglio die Werksrennwagen der italienischen Traditionsmarke. Und das grüne, vierblättrige Kleeblatt auf weißem Grund brachte auf Anhieb Glück: Ugo Sivocci gewann im Alfa Romeo RLS vor Teamkollege Antonio Ascari das Straßenrennen Targa Florio auf der Mittelmeerinsel Sizilien.

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Fazit

Zum 100. Geburtstag legt Alfa zwei Sondermodelle von Giulia und Stelvio auf. Beide zieren neue Jubi-Logos und zahlreiche kleine Applikationen. Die jeweils auf 100 Exemplare limitierten Modelle dürfen sich auch über einen Schluck aus der Leistungspulle freuen. Zehn zusätzliche PS stehen hier zu Buche.

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Erscheinungsdatum 11.04.2024

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