Gebraucht-Tipp: Mercedes C-Klasse (W203)
So günstig können Sie heute Mercedes fahren

Wenn sich Unentschlossene schon mit der Speisekarte beim Italiener schwertun, was machen sie dann beim Gebrauchtwagenkauf und seiner schier unendlichen Auswahl? Wie wär's denn statt der Standardkost mit einem Klassiker?

Gebrauchttipp Mercedes C-Klasse W203
Foto: Sabine Hofmann

Manchmal hat's der auf Gebrauchtwagen spezialisierte Redakteur schwer. Jedes Mal muss er – abhängig vom Thema und mit Blick auf die potenzielle Gebrauchtkäuferschaft – bei Null anfangen. Was soll's denn heute sein?

Gibt es genaue Kriterien, die die Sache einschränken, freut er sich: praktische Familien-SUV, gediegene Langstreckenautos mit langer Haltbarkeit, starke Zugfahrzeuge zum möglichst kleinen Preis – da kommen die Tipps wie aus der Pistole geschossen. Doch was ist mit all jenen, die ihre Suchparameter am liebsten stumpf mit "mittel" angeben? Geräumig, aber nicht zu groß, flott, aber nicht zu durstig, nobel, aber nicht protzig, modern, aber nicht zu ausgefallen... So oft kann man den Škoda Octavia Combi trotz all seiner Kompetenzen gar nicht empfehlen.

Das große Gebrauchtwagen-Spezial

Zäumen wir das Pferd also heute mal von hinten auf und betrachten ein Auto, welches all diese Ansprüche vereint, dabei viel günstiger ist, als Sie denken und vielleicht sogar besser fährt als der Kandidat, den Sie im Auge hatten. Idealerweise beenden Sie die Lektüre mit dem Gedanken "warum eigentlich nicht?". Hier sind zehn Gründe für eine "alte" Mercedes C-Klasse.

1. Eine Imageprognose

Für viele ist der unscheinbare Mittelklasse-Benz im Alter zwischen 15 und 20 Jahren schlicht eine alte Karre, die oft ungepflegt an der Laterne parkt. Fahren derartige Wagen dann jedoch am Sonntagabend in irgendeinem Schmachtfilm durchs Fernsehprogramm, gelenkt von Bergdoktoren, Lifestyle-Menschen oder perfekt inszeniertem Old-Money-Chic, sind sie auf ein Mal begehrenswert, cool und zeitlos. Alte Volvos können das auch. Man assoziiert sie mit entspannter Robustheit, altehrwürdiger Zuverlässigkeit und dem bewussten Verzicht, ständig das Neueste und Teuerste fahren zu müssen. Aus hausbacken wird hip. So geschehen mit den Daimlern der 70er-, 80er- und 90er-Jahre. Das geht nun so weiter, und Typen wie der W203 sind gerade exakt auf ihrem Karriere- und Kaufpreis-Tiefpunkt.

Gebrauchttipp Mercedes C-Klasse W203
Sabine Hofmann

Exemplare wie dieses - ein gut ausgestatteter Sechszylinder-Kombi mit konservativem Farbschema - werden schon bald ihren Ruf als alte Karre gegen eine leicht angegraute Vornehmheit austauschen.

2. Man sehe und staune

Im echten Leben dient ein Auto natürlich nicht dazu, die frisch geerbte Biobauernhofbesitzerin durch einen Beinahe-Unfall mit ihrem Love-Interest zusammenstoßen zu lassen, sondern eher schlicht dem Transport von Menschen und Ladung von A nach B. Und weil der W203 ja ein klassischer Mercedes ist, kann er das richtig gut. Er bietet selbst 23 Jahre nach seinem Debüt astreinen Komfort mit großen Sicherheitsreserven, monolithischem Geradeauslauf und dem Wegbleiben störender Klapper- und Klötergeräusche, sowie richtig gute Motoren, die die Trias aus Haltbarkeit, Kraft und Sparsamkeit vermischen. Eine hochwertige Audioanlage, das wuchtige Türschlussgeräusch und eine richtig noble Haptik sind immer dabei, Würze wie echtes Leder, echtes Edelholz oder per Luftkissen unendlich anpassbare Sitze gar nicht so selten. Kurz: Das Leben mit dem Premium-Anspruch der 2000er ist auch heute noch angenehm – meint man gar nicht, wenn man den schnöden Classic mit dem schmutzigen Lack und der fehlenden Radkappe in der hintersten Reihe beim Kiesplatzhändler sieht.

3.2 AMG-C32, Interieur
Achim Hartmann

Dieses AMG-Exemplar zeigt fast beiläufig, wie hoch das Verwöhnpotenzial im W203 sein kann. Die feinen Nappaledersessel wären auch in der S-Klasse am richtigen Ort.

3. Motoren für alle

Noch so eine typische Mercedes-Eigenart: Die C-Klasse gibt es mit enormer Motorenvielfalt. Die reicht vom leistungsreduzierten Taxidiesel mit 102 PS bis zum AMG V8 mit 367 PS. Oder vielleicht doch ein nur marginal schwächerer V6-Kompressor mit 354 PS? Nein, ein Reihensechszylinder-Diesel mit Dampflok-Drehmoment! Andererseits wären da noch die vielen formidablen Vierzylinder – viele von ihnen waren noch bis vor kurzem im aktuellen Mercedes-Motorenportfolio. Sogar einen AMG-Diesel gab es im W203 (und danach nie wieder). Fast alle von ihnen eint eine enorme Langlebigkeit, an deren Spitze die äußerst sparsamen Dieselmotoren stehen. Leider ist altersbedingt bei Euro 4 Schluss – das macht die eine oder andere Großstadt zur Sperrzone.

Mercedes-Benz C 180 Kompressor, Motor
Karl-Heinz Augustin

Staubig, aber zufrieden. Sitzt einer der sehr weit verbreiteten Vierzylinder-Benziner mit 1,8 (Bild) oder 2,0 Liter Hubraum im Bug, ist die C-Klasse nicht nur günstig im Kauf, sondern auch im Verbrauch. Leistungsmäßig genügt gemütlichen Fahrern sogar die Basis mit 129 PS.

Fairerweise muss man auch auf mögliche Schwachstellen hinweisen. Die M272-Sechszylinder-Benziner des letzten Baujahres (ab Ende 2006) machen gelegentlich Ärger mit frühzeitig alternden Steuerkettenrädern. Die 1,8-Liter-Vierzylinder kränkeln ab und zu an der Nockenwellenverstellung – das lässt sich aber relativ kostengünstig in den Griff bekommen. Ansonsten genügt gute Pflege (Stichwort Ölwechsel auch im Kompressor, wenn vorhanden) um über viele Jahre zuverlässig unterwegs zu sein.

4. Moderne Technik

Schnell ist man spätestens hier bei der Hand, wenn's um ein "ja, aber" geht. Wenn ich ein so altes Auto fahre, was ist mit den technischen Annehmlichkeiten, an die man sich längst gewöhnt hat? Nun, mit ein wenig Know-How und dem entsprechenden Bluetooth-Empfänger lässt sich (theoretisch) in allen vorgerüsteten C-Klassen schon serienmäßig frei telefonieren – schließlich besitzen sie auch alle die entsprechenden Lenkradtasten. Einfacher ist jedoch heutzutage das Nachrüsten eines modernen Zubehörinfotainments im Werkslook. Die Zeiten, in denen die sogenannten Android-Radios billiger Plastikschrott vom China-Händler waren, sind vorbei. Mit Ihnen genießen Sie für wenig Geld Apple CarPlay oder Android Auto, DAB-Radioempfang oder lassen sich das Bild einer Rückfahrkamera anzeigen. Und sonst? Als Technikvorreiter bringt der W203 die Option auf Sprachbedienung, Abstandstempomat, Einparkhilfe, Bi-Xenon-Licht und so weiter mit. Elektrisch einstellbare Vordersitze gehörten schon damals längst zur Serienausstattung – da können andere deutsche Premiumhersteller bis heute nicht mithalten.

3.2 AMG-C32, Interieur
Achim Hartmann

Moderne Zeiten: Im 320 CDI gab es bereits das angenehm agil arbeitende Siebenstufen-Automatikgetriebe. Viele, so wie dieser C 32 AMG nutzen jedoch die eher gemütlich agierende 5G-Tronic. Sehr haltbar sind beide Getriebe.

5. Fahreigenschaften

Und gleich noch ein Kapitel, in dem der W203 das Zeug hat, besser abzuschneiden, als Sie vielleicht denken. Vom stoischen Geradeauslauf und dem guten Komfort berichteten wir bereits – das mag auch nicht verwundern. Wer aber stets eine Abneigung gegen das etwas nautische Fahrverhalten klassischer Mercedes verspürte, der kann aufatmen: Die Kugelumlauflenkung von einst ist im 203er längst passé. Mehr noch: die Zahnstangenlenkung arbeitet je nach Ausstattung sogar elektronisch angesteuert progressiv (Parameterlenkung). Das sorgt für ein erfreulich direktes und handliches Fahrverhalten. Hierzu trägt ganz nebenbei auch die heute fast kompakt erscheinende Größe bei. Die A-Klasse-Limousine von heute ist in allen Richtungen ein paar Millimeter größer als die damalige C-Klasse.

Mercedes-Benz C30 CDI AMG Motor Fünfzylinder-Diesel
Mercedes-Benz

Allein das enorme Motorenportfolio trägt zur (potenziellen) Fahrfreude des W203 bei. Hier sehen Sie den superseltenen AMG-Diesel im C30 CDI. Eine modifizierte Version des aus dem 270 CDI bekannten Fünfzylinders mit 231 PS und wuchtigen 540 Nm Drehmoment.

Auch die Sechsgang-Schaltgetriebe, die nach dem Facelift sogar für die stärkeren Sechszylinder-Benziner lieferbar waren, flutschen viel angenehmer, als man es nach alten Daimler-Maßstäben vermuten würde. Man mag es kaum über die Lippen bringen, aber ein handgeschalteter C 350 könnte sich auf diese Weise sogar zum hobbymäßigen BMW-Konkurrenten mausern. Ach ja, und Allradantrieb gibt's auf Wunsch auch.

6. Probleme vor dem Facelift

Lesen Sie aufmerksam? Gut, denn hier – mitten im Artikel – versteckt sich der wichtigste Schlüssel zum Mercedes-Glück: Das Ganze steht und fällt mit der Modellpflege Anfang 2004. Die erkennen Sie am einfachsten an den deutlich größeren Nebelscheinwerfern und dem geänderten Kombiinstrument. Vorher plagten zwei Probleme die C-Klasse derart, dass ihr bis heute nicht der beste Ruf anhaftet.

Problem Nr. 1: der Rost. Auch wenn es durchaus kaufbare frühe Exemplare gibt, ist der große Teil von fiesem Kantenrost betroffen – selbst wenn es nur selten den Unterboden oder sicherheitsrelevante Teile betrifft. Schuld ist damals eine Bakterienverschmutzung in den Tauchbecken zur Lackiervorbereitung. Trotz regelmäßiger Wechsel der Chemikalien, ist diese immer wieder durchgebrochen, sodass nur einzelne, genau zum richtigen Zeitpunkt eingetauchte Exemplare problemfrei sind.

Mercedes C-Klasse W203 Limousine
Mercedes-Benz

Gut getroffen - so frisch wie auf diesem Werksbild sieht heute kaum noch ein Vormopf-203 aus. Faceliftexemplare halten sich deutlich besser.

Problem Nr. 2: das Wertgefühl. Zum Debüt der C-Klasse im März 2000 ging es bei Mercedes darum, durch neue Formen und modisches Design ein wenig vom altbekannten Staub abzuschütteln, der lang auf der Marke lag. So griff man tief in den Topf des damaligen Zeitgeists: spacige, organische Formen, kaum noch Ecken und Kanten – alles, was hip war, verpasste man der C-Klasse. Nur: Halbrund-Quasi-Doppelscheinwerfer mit altmodischer Streuscheibentechnik sahen alles andere als modern aus (keine Angst, Xenon-Autos haben hier bereits Klarglas). Der rundliche Bogentacho im Cockpit verlor schneller an Modernität, als Sie "Modern Talking" sagen können. Knöpfe, Tasten, ja selbst die Radiosysteme, die extra knubbelig und rundgelutscht gezeichnet waren, wurden plötzlich von der Neo-Nüchternheit überholt, die Audi-Innenräume seinerzeit an die Spitze brachte. An Griffen und Kontaktflächen alterte in ähnlicher Geschwindigkeit der Softlack. Kurz: Es gab viel Handlungsbedarf – und der kam mit dem Facelift.

Mercedes C-Klasse W203 Interieur vor Modellpflege
Mercedes-Benz

Das Interieur bis 2004 zeigt noch viele rundgelutschte Tasten, das Kombiinstrument mit Bogentacho und nicht überall souverän gewählte Kunststoffe. Bei den Nachbesserungen zum Facelift lässt sich Audi als eine Art Vorbild verdächtigen.

7. Lösungen nach dem Facelift

Praktisch alles Angesprochene wurde mit der Modellpflege (2004) aufgegriffen. Die stets trüb dreinblickenden Streuscheiben entfielen zugunsten von Klarglasscheinwerfern, die Mini-Nebelscheinwerfer im Stil feinster Raver-Sonnenbrillen machten Platz für flächige Leuchten. Dem Innenraum wurde eine heftige Finanzspritze verpasst, um der Qualitätsoffensive aus Ingolstadt irgendwie Paroli zu bieten, was in sehr deutlich verbesserten Materialien resultierte.

Gebrauchttipp Mercedes C-Klasse W203
Sabine Hofmann

Zugegeben, das Facelift-Fotoauto besitzt im Blick auf Modernität vielleicht nicht die progressivste Innenraumfarbgebung. Indes: billig oder abgegriffen ist hier auch nach knapp 180.000 Kilometern nichts.

Was als Taste oder Knopf vorher bonbonförmig war, wurde wieder deutlich seriöser und der Bogentacho machte Platz für ein Kräftegleichgewicht aus Geschwindigkeits- und Drehzahlanzeige mit mittigem Zentraldisplay. Selbst einst beim Daimler Unerhörtes, wie ein Sportpaket mit allem, was dazu gehört, war nun erhältlich.

Das teure und intensive Facelift machte glücklicherweise auch dem Rost endlich den Garaus – geliftete C-Klassen kennen kaum noch Korrosionsprobleme.

8. Sicherheit

Ja, ein über 15 Jahre altes Auto besitzt nicht den heutigen Sicherheitsstandard, der durch aktive Spurhalter oder kamerabasierte Notbremsfunktionen doch sehr gewonnen hat. In Sachen Insassenschutz kann sich der junggebliebene Mittelklässler jedoch sehr wohl noch sehen lassen. Airbags vorn, seitlich, im Dach, optional auch hinten sind selbstverständlich, doch auch aktive Kopfstützen und die grundsätzlich hohe Stabilität beim Crash gehören dazu. ESP, Bremsassistent und eine elektronische Steuerung des optionalen Allradantriebs sind ebenfalls an Bord.

Gebrauchttipp Mercedes C-Klasse W203
Sabine Hofmann

Ganz markentypisch ließ Mercedes in Puncto Sicherheit auch beim W203 nichts anbrennen. Die umfangreiche Sicherheitsausstattung sorgt auch heute noch für ein gutes Gefühl.

9. Verfügbarkeit

So schrecklich lang ist es nicht her, dass Mercedes insgesamt 2.273.794 C-Klassen der Baureihe W 203 produzierte – darunter Limousinen, T-Modelle und das kleine Sportcoupé mit dem tranchierten Heck. Dadurch ist auch heute noch die Auswahl groß. Das erlaubt dem geneigten Autoliebhaber wählerisch zu sein, Vorfacelift-Modelle auszusortieren, den Wunschmotor zu wählen und die enorme Ausstattungsvielfalt auszukosten. Noch finden sich in allen Kategorien auch Exemplare mit erfreulich niedrigem Kilometerstand. Eine emotional ausgestattete C-Klasse mit üppiger Ausstattung dürfte schon bald ansatzlos in Sammlerhand-Gefilde aufsteigen – noch gibt's sie an der Resterampe. Günstige Diesel mit braver Ausstattung für Vielfahrer gibt es noch zuhauf – bald sind sie verbraucht.

Gebrauchttipp Mercedes C-Klasse W203
Sabine Hofmann

Nicht nur gemessen an Preis und Nutzen gibt es die C-Klasse der 2000er gerade sprichwörtlich an der Resterampe.

10. Günstigste Preise

Wir gehen fließend ins Kostenkapitel über. Diese Preziosen, von denen wir sprechen – also mit Lederausstattung, Sechszylinder, fünfstelliger Laufleistung und vielen Extras – kosten in der Regel keine 10.000 Euro. Versuchen Sie all diese Vorzüge mal günstiger zu bekommen! Ähnlich günstig sind die heute vernünftigsten Vierzylinder. Diesel bekommen Sie teilweise in tadellosem Zustand für unter 5.000 Euro. AMG-Topmodelle liegen im Großraum um 20.000 Euro. Wir sind uns sicher: Mit dem W203 steht aktuell ein echter Preis-Leistungs-Geheimtipp zur Verfügung. Dank all seiner Vorzüge und der Detailverbesserungen zum Facelift steht dem Zugreifen rein gar nichts im Wege. Auch sein vergleichbar empfehlenswerter Nachfolger übertrifft den W203 bei Weitem.

Mercedes C-Klasse W204 Gebrauchtwagencheck 11/22
Sven Krieger

Der Nachfolger W204 trägt einige Fahrwerkskomponenten des W203 auf. Preislich übertrifft er ihn bei Weitem.

Selbst, wer – womöglich als Markenfremder – noch Sorge hat, bei Mercedes stets einen Expresszuschlag zu zahlen, nur weil auf der Ersatzteileschachtel ein Stern aufgedruckt ist, darf beruhigt sein. Die Verfügbarkeit von Verschleißteilen beim Daimler ist legendär problemlos, gebräuchliche Ware, zudem äußerst fair bepreist. Fahrwerkskomponenten, wie Stützlager, Spurstangen oder Querlenkerbuchsen wurden zu großen Teilen für den Nachfolger W204 weitergenutzt, teils sogar in vereinfachter Form. Diese Masse macht die Ersatzteile um ein Vielfaches günstiger als bei der gesammelten Konkurrenz. Gleiches gilt übrigens auch für die Bremsanlage. Sie lässt sich sogar mit besonders kostengünstigen und dabei sogar verstärkten Verschleißteilen namhafter Zulieferer warten.

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Gar nicht - bei mir zählen nur harte Fakten.Schon - ich fühle mich im Mainstream wohler.

So ist die Technik und ihr Verschleiß einerseits überdurchschnittlich langlebig und andererseits so kostengünstig zu warten, wie fast nichts anderes. Fragen Sie Ihre Werkstatt. Anders als die etwa gleich alte E-Klasse verzichtet der C übrigens auch auf potenzielle Krisenherde, wie Luftfederung oder SBC-Bremse.

Fazit

Ein flammendes Plädoyer zugunsten des (gelifteten) W203 ist nun zu Ende. Nutzen Sie die Gelegenheit, noch unverbrauchte Exemplare günstig zu bekommen. Wenn Sie aufgrund ihrer ansonsten vielleicht indifferenten Suchparameter ansonsten zu etwas deutlich Teurerem (weil neueren) greifen würden, fragen Sie sich: warum eigentlich? Wie oft könnten Sie für die Ersparnis mit einer fürstlich ausgestatteten C-Klasse in einen noch fürstlicheren Familienurlaub starten?

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AUTO MOTOR UND SPORT 06 / 2024
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Erscheinungsdatum 29.02.2024

148 Seiten