BMW Z4 und Toyota Supra trennen sich
Toyota und BMW fahren bald wohl getrennte Wege

Noch laufen Toyota Supra und BMW Z4 als Technik-Geschwister gemeinsam vom Band bei Magna-Steyr in Graz. Doch bald könnte damit Schluss sein.

AC Schnitzer GR Supra, AC Schnitzer Z4 M40i, Exterieur
Foto: Rossen Gargolov

Bestätigte Aussagen von Seiten beider Unternehmen gibt es zwar noch nicht – doch wer eins und eins zusammenzählen kann, kommt auf eine klare Lösung: Toyota und BMW dürften bald getrennte Wege gehen – zumindest beim gemeinsam gezeugten Geschwisterpaar Supra und Z4 (Gemeinsamkeiten und Unterschiede erklären wir in der Fotoshow). Beide Modelle laufen bei Magna-Steyr in Graz vom Band. Dort hat man bereits einen erheblichen Stellenabbau angekündigt.

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Dieser Schritt liegt keinesfalls nur im schleppenden Absatz von BMW Z4 und Toyota Supra begründet. Schließlich bauen und bauten die Österreicher jüngst noch Jaguar E-Pace, I-Pace, Fisker Ocean oder den BMW 5er. Allerdings fallen solche Modelle in der Grazer Zukunft weg. Und wenn sich die Produktionszyklen von Z4 und Supra im Jahr 2026 dem Ende nähern, braucht man in der Steiermark ebenso wenig mit einem gemeinsamen Nachfolge-Auftrag rechnen.

BMW-M3-Motor S58 soll noch kommen

Doch keine Angst, aus den beiden Sportlern werden bis dahin keine Scheidungskinder. Fans dürfen sich sogar noch über sportlichen Nachschlag freuen, denn die Gerüchte kochen immer heißer, dass tatsächlich der lang ersehnte Rennmotor aus dem M3 unter die langen Hauben von Z4 und Supra ziehen darf: der S58.

Dieser aufgeladene Dreiliter-Reihensechszylinder ist schon im Serienzustand zu Leistungen jenseits von 500 PS im Stande. Dazu ist das Tuningpotenzial bis hin zu vierstelliger Power gigantisch. Und wer weiß – vielleicht bringen Toyota und BMW zusammen noch andere Nachkommen zur Welt. Beim Thema Wasserstoff sprachen beide Unternehmen zuletzt über eine Verlängerung der Zusammenarbeit.

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Fazit

Wenn Toyota Supra und BMW Z4 im Jahr 2026 am Ende ihres Produktionszyklus ankommen, wird es wohl kein gemeinsames Nachfolge-Projekt für Sportwagen zwischen Deutschland und Japan geben. Zu gering sind die Stückzahlen, zu wenige Autos wurden verkauft. Bis dahin kann man sich immerhin auf den M3-Motor S58 freuen, der demnächst unter die langen Hauben von Supra und Z4 ziehen dürfte.