DS-Innenräume der Zukunft
Ist das Kunst oder kann das fahren?

DS Automobiles präsentiert das Cockpit der Zukunft. Mit dem Ausblick auf kommende Innenräume zeigen die Franzosen auch erstmals ihr Design-Manifest M.i. 21 öffentlich. Was heißt das für kommende Modelle?

DS AUTOMOBILESÊ ZUK†NFTIGES INTERIEUR
Foto: LAURENT NIVALLE

Man mag über sich abzeichnende Trends und die Zukunft der Mobilität denken was man will – langweilig wird das Thema Automobil in den kommenden Jahren garantiert nicht. Dafür sorgen neben einer breiteren Antriebsvielfalt auch hochmoderne Innenraumkonzepte, wie dieses hier von DS Automobiles.

Die Bilder der französischen Citroën-Tochter DS sind allerdings nicht real. Vielmehr entstammen sie dem 3D-Visualisierungswerkzeug M.i. 21 des DS Design Studio Paris, das die Interieurs zukünftiger Fahrzeugmodelle entwickelt. Dank solcher Animationsoftware können die Design- und Produktteams ihre jeweiligen Ideen und Konzepte miteinander koordinieren.

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M.i. 21 dient den Franzosen dabei als internes Kommunikations-Instrument, um die unterschiedlichen technischen Abteilungen und die Geschäftsleitung zu vernetzen. Anders als ein herkömmliches Konzeptfahrzeug berücksichtigt das Design-Manifest M.i. 21 konkrete regulatorische, industrielle und wirtschaftliche Anforderungen einer späteren Serienfertigung – kommt der Realität also deutlich näher als eine Studie.

DS Automobiles hält Fans von Innenraumkonzepten auf eine eigenen Website auf dem Laufenden: https://www.dsdesignstudio.paris

Bei den so gestalteten Innenräumen geht es nicht nur um Konzepte, Formen, Ergonomie oder die Mensch-Maschine-Schnittstellen (Human-Machine Interface HMI), sondern auch um Farben, Materialien und Oberflächen. Und einige der Ideen könnten laut DS Automobiles sogar noch in diesem Jahrzehnt in echten Serienmodellen zu sehen sein.

Mehr Raumgefühl als Platz

Klar ins Auge sticht bei diesem Konzept das Spiel aus Formen und Licht. Wenn der Innenraum eines Autos auch nicht größer als bisher wird, so erzeugen die Designs doch ein sehr luftiges Raumgefühl. Schwebende Armaturflächen, gebogene Screens und optische Kreistäuschungen in den Türen erzeugen zumindest auf den Bildern eine ausgeprägte Luftigkeit.

Das indirekte Ambientelicht spielt dabei die wesentliche Rolle, vor allem bei den großen Kreisen in den Türtafeln. Aber auch der fehlende Mitteltunnel und die großen Glasflächen dürften sowohl Bewegungsfreiheit als auch Wohlbefinden der Insassen steigern. DS experimentiert dazu mit Projektionen auf einem Band, das bei Inaktivität transparent wird.

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Fazit

DS Automobiles präsentiert das Cockpit der Zukunft mithilfe eines 3D-Visualisierungswerkzeugs. Besonders stolz sind die Franzosen auf das künstlerische Spiel von Formen und Licht – noch in diesem Jahrzehnt könnten Innenräume von DS-Modellen so aussehen.