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Mansory Audi RS 7 Sportback:

Mansory tunt den Audi RS 7 Sportback (C8)
Außen dezent, innen opulent

Zum ersten Mal bringt Mansory ein Tuning-Kit für den Audi RS 7 Sportback (C8). Das bringt 170 PS extra und trägt beim Exterieur – das ist man von dem Unternehmen aus der Oberpfalz eigentlich anders gewohnt – gar nicht so dick auf. Innen hingegen bleibt Mansory seinen Gepflogenheiten treu.

09/2021_Mansory Audi RS 7 Sportback
Foto: Mansory

Wer Mansory hört, dem schwirren imaginär meist extrovertierte Karosserie-Anbauten mit allerlei Karbon-Schnick-Schnack und wilde Farbgebungen durch den Kopf. Für viele schießt der Fahrzeug-Veredler in Sachen Optik manchmal über das Ziel hinaus. Ganz anders im Fall des RS 7 Sportback, den die Tuningfirma erstmals ins Portfolio aufnimmt. Das Package erscheint überraschend subtil – zumindest, was das Exterieur angeht.

In puncto Optik bloß nicht zu lieb

Keine Bange: Aggressiv genug kommt der getunte RS 7 allemal ums Eck. Denn so ganz ohne Karbon geht es bei Mansory dann doch nicht. Frontsplitter, Seitenschweller, Heckdiffusor und die eine oder andere Finne an der Karosserie – da blitzen einem durchaus etliche Kohlefaser-Elemente entgegen. So auch der kleine Spoiler an der Heckklappe des RS 7. Und an einzelne Farbtupfer hat Mansory auch gedacht. Sie beschränken sich zwar auf kleine hellblaue Akzente an Body-Kit, Spiegel und Rädern, sorgen aber für Kontrast zur grauen Lackierung der geschärften Sportlimousine. Tieferlegung und ein XXL-Radsatz runden das Paket ab.

Unsere Highlights

Eckige Endrohre und mehr Motorleistung

Was vielen Audi-Fans sauer aufstoßen könnte: Mansory tauscht die beiden ovalen Auspuff-Endrohre des serienmäßigen RS-Modells durch jeweils eine fünfeckige Doppelrohr-Blende pro Seite aus.

Damit die kantige Orgel ordentlich bespielt wird, rüstet Mansory auch den Vierliter-V8-Motor auf. Der Tuner modifiziert die Doppelturboladung so, dass dem Aggregat 770 PS entspringen. Das sind 170 PS mehr als die Serienversion des Audi RS 7 Sportback leistet. Das Drehmoment steigt laut Mansory von 800 auf 1000 Newtonmeter. Den Standardsprint gibt die Tuningfirma mit glatten drei Sekunden an.

09/2021_Mansory Audi RS 7 Sportback
Mansory
Was die Farbgebung im Innenraum betrifft, tobt sich Mansory wie gewohnt regelrecht aus.

Blaustich im Interieur

Und der Innenraum? Nun ja, der ist hellblau. Ziemlich sogar. Okay, mit ein bisschen Schwarz und einem Quäntchen Weiß. Doch im Gegensatz zur dezenten Farbgebung am Exterieur möbelt Mansory das Ganze hier opulenter auf. Sitze, Armlehnen, Haltegriffe, Getriebewählhebel, Lenkradelemente, Belederung des Armaturenbretts – alles hellblau, egal wo der Blick hinfällt. Und auch wenn die wenigen Fotos, die Mansory rausgehauen hat, nicht alles verraten: Am Bildrand lassen die Ansätze der A-Säule vermuten, dass sogar der Dachhimmel mit blauem Alcantara überzogen sein könnte. Dagegen gut zu sehen: Mansory hat im RS 7 Sportback sogar den Boden beledert. Immerhin nicht in Blau.

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Fazit

Mit dem modifizierten Audi RS 7 Sportback enthüllt Mansory ein interessantes Projekt. Vor allem, weil die Tuningfirma mal wieder klarstellt: Sie kann auch etwas dezenter. Aber Design ist und bleibt ohnehin Geschmackssache. Und das gilt eben auch für stechend hellblaues Interieur, das immerhin zu den Farbakzenten der Karosserie passt. Über das Leistungsplus lässt sich weniger streiten. 170 PS extra sind eine Ansage.