Steeda Q767 und Q500: Verkaufsstart in Deustchland

Steeda Q767 und Q500
Hochleistungs-Mustangs für Europa

Bei der Essen Motor Show 2023 präsentierte Steeda Autosports zwei neue, gezielt für den europäischen Fahrzeugmarkt homologierte Hochleistungsversionen der Ford-Mustang-Generation S550. Ab jetzt gibt es sie in Deutschland zu kaufen.

Steeda Ford Mustang Q767 Mach 1
Foto: Steeda

Steeda Autosports, mit Sitz in Pompano Beach (Florida), zählt in den USA seit mehr als drei Jahrzehnten zu den führenden Tunern von Ford-Modellen. Jetzt erweitert das Unternehmen seinen Wirkungskreis auch auf Europa, wo es bereits eine Homologation als Fahrzeughersteller erworben hat. Seit Juni 2024 verkauft der Tuner die Fahrzeuge in Deutschland.

Track-Tools in begrenzter Auflage

Als Türöffner zum europäischen Markt dienen zwei limitierte Track-Tools: der Steeda Q767 auf Basis des Mustang Mach 1 und der Steeda Q500 Enforcer, eine leistungsgesteigerte Version des Mustang GT. Beide wurden auf der Essen Motor Show 2023 vorgestellt. Und beide sind zusammen auf 150 Exemplare limitiert. Seit Mustang 2024 den Dark Horse vorgestellt hat, gibt es von Steeda selbstverständlich auch davon eine Rennstrecken-Variante, den Steeda Q767 Dark Horse. Seine Modifikationen sind weitestgehend die gleichen wie beim Vorgänger. Lediglich ist das Basisfahrzeug nun der neue Mustang Dark Horse von 2024.

Unsere Highlights

Die Modellbezeichnung des Steeda-Topmodells Q767 ist schnell erklärt: Basierend auf dem nach der Schallgeschwindigkeit benannten Ford Mustang Mach 1 gibt die Zahlenkombination des Steeda Q767 dieses Tempo in Meilen pro Stunde an. Das vorangestellte "Q" steht für spezielle Ausstattungsoptionen und -pakete. Daran hat sich auch bei der Dark Horse Version nichts geändert.

Beim Steeda Mustang Q500 wiederum steht die Modellbezeichnung für die Serienleistung in den USA: rund 500 PS. Für den europäischen Markt bleiben davon 449 PS übrig. Für beide Modelle bietet Steeda Leistungssteigerungen im Rahmen optionaler Power Packs an.

Mehr Fahrdynamik sollen aber bereits die Modifikationen im Fahrwerksbereich liefern. Zur sogenannten Q-Ausstattung zählen neue Sturzplatten für die Vorderräder, Tieferlegungsfedern, einstellbare Stabilisatoren, ein stabilisierendes Hilfsrahmen-Lagersystem für die Hinterachse mit erweiterten Einstellmöglichkeiten, Domstreben vorn und hinten sowie neue Fahrwerksbuchsen.

Spezielle Wagenheberschienen erleichtern das Anheben des Fahrzeugs für den Reifenwechsel oder Einstellarbeiten am Fahrwerk. Zudem umfasst die Q-Ausstattung neue Motorhaubenstreben, einen schwarzen Kühlmitteltank, eine Motorraum-Seriennummertafel sowie beleuchtete Einstiegsleisten und ein Steeda-Emblem, das die individuelle Seriennummer des Fahrzeugs ausweist.

Upgrade mit Paketen

Wer es noch sportlicher mag, kann aus verschiedenen Upgrade-Paketen wählen. Sie ermöglichen eine Individualisierung der Fahrzeugoptik oder eine Performance-Steigerung. Das Räder-Paket beinhaltet zum Beispiel 20 Zoll große OZ Racing Hyper XT HLT in verschiedenen Finishs. Sie tragen eine Mischbereifung mit Michelin Pilot Sport 4S High-Performance-Pneus in den Dimensionen 265/35 vorn und 285/35 hinten.

Die Track-Pakete 1 und 2 bringen eine optimierte Bremsanlage mit geschlitzten, an der Vorderachse zweiteiligen Bremsscheiben sowie spezielle Bremsbeläge und Stahlflex-Bremsschläuche mit. Möglich sind weitere Fahrwerks-Upgrades oder auch der Entfall der Rücksitzbank, um das Leergewicht zu senken.

Als Komplettfahrzeug kostet der Steeda Q767 Euro. Der Q500 Enforcer beginnt bei 74.000 Euro und der Q767 Dark Horse bei 91.400 Euro.

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Fazit

Mit Steeda wagt ein renommierter US-Tuner den Sprung nach Europa, und zwar als eingetragener Hersteller. Seine Erstlingswerke für Europa präsentierte Steeda in Form von zwei Mustang-Modellen auf der Essen Motor Show 2023. Jetzt stehen sie auch in Deutschland zum Verkauf.