Suzuki Jimny
Ein Turbo für den Jimny

Der Fahrzeugveredler Twisted im britischen North Yorkshire, bislang durch Land Rover-Umbauten bekannt, hat sich nun den japanischen Mini-Defender vorgenommen.

Twisted Suzuki Jimny auf Strand vor Meer.
Foto: Twisted

Das Ergebnis: Die Ingenieure setzen dem kleinen Geländewagen, den viele als niedlich empfinden, einen Turbolader der Stufe 1 ein und steigern so die Leistung des 1,5-Liter-Vierzylinders auf 163 PS. Außerdem verbessert Twisted das Motor-Steuergerät ECU des Suzuki. Das Fünfgang-Schaltgetriebe bleibt unverändert. Das Fahrwerk erhält neue Eibach-Federn und Bilstein-Dämpfer. Zusätzlich tauschen die Mitarbeiter den hinteren Stabilisator aus. Das soll für eine bessere Kurvenlage sorgen. Außerdem bekommt der Jimny von Twisted 16-Zoll Leichtmetallfelgen und BF-Goodrich Geländereifen verpasst.

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Twisted macht auch Teil-Umbauten

Der Innenraum bekommt ein Leder-Upgrade, und zwar nicht vegan, sondern aus natürlichem Rindsleder. Weiterhin eine neue Stereoanlage und Schalldämmung. Überdies gibt es für den Mini-Defender einen neuen Dachhimmel. Twisted entfernt obendrein störende Teile wie die Gittertrennwand, wodurch die Sitze ganz nach hinten fahren können. Das verschafft den Insassen mehr Platz. Das umgebaute Komplettfahrzeug kostet 49.500 Pfund (57.600 Euro). Wer nicht ganz so viel investieren möchte, kann seinen Jimny vom Veredler aus England auch nur zum Teil umrüsten lassen.

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Fazit

Dank Twisted bekommt der Jimny mehr Leistung und ein neues Interieur. Für 49.500 Pfund allerdings nicht besonders günstig. Daher bietet das Unternehmen auch Teil-Umbauten an. Für Jimny-Besitzer, die nur einen neuen Innenraum oder den Turbo haben wollen, ein guter Kompromiss.