Neuer BMW-Produktionsstandort
Hochvoltbatterie-Werk in Thailand

BMW erweitert sein Werk in Rayong in Thailand. Es entsteht eine neue Produktionsstätte für Batterien von Elektroautos. Die Herstellung dieser soll in der zweiten Hälfte 2025 beginnen.

Spatenstich zum neuen BMW-Hochvoltbatteriewerk in Thailand
Foto: BMW-Group

Am 4. März 2024 fiel im BMW-Werk Rayong in Thailand der Startschuss für die Bauarbeiten einer lokalen Fertigungsanlage für Hochvoltbatterien. Symbolisch führten Produktionsvorstand Milan Nedeljković, Vertreter der thailändischen Regierung und der deutsche Botschafter Ernst Reichel eine Spatenstich-Zeremonie durch. So kann die BMW-Group an einem weiteren Standort vollelektrische Fahrzeuge fertigen. Die Produktion soll ab der zweiten Jahreshälfte 2025 beginnen.

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Das Hochvoltbatterie-Projekt geht ins Geld

Produktionsvorstand Milan Nedeljković bezeichnet den Beginn des Baus als weiteren Schritt in Richtung Elektrifizierung des Produktionsnetzwerks. "Wir setzen auch hier auf unser Prinzip Local-for-Local und unterstützen damit die wirtschaftliche Entwicklung in Thailand”, erklärt er. Die Produktionsfläche der Hochvoltbatterien soll künftig über 4.000 Quadratmeter betragen. Hier werden importierte Batteriezellen zu kompletten Modulen zusammengebaut und anschließend in die Batterien eingesetzt. BMW investiert etwa 42 Millionen Euro in das Projekt.

BMW baut seit fünf Jahren Plug-in-Hybride in Thailand

Seit 2019 stellt BMW mit Partnerunternehmen in Thailand Hochvoltbatterien für Plug-in-Hybride her. Im vergangenen Jahr produzierte das Werk Rayong über 12.000 Autos und knapp 11.000 Motorräder. Mitarbeiter des Werks sollen weltweit Schulungsprogramme erhalten, um ihre Fähigkeiten zu verbessern.

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Fazit

Die neue Produktionsstätte ist laut BMW ein wichtiger Schritt in Richtung Elektrifizierung des Produktionsnetzwerks. Auf 4.000 Quadratmetern werden ab 2025 Batterien für Autos und Motorräder hergestellt. BMW möchte damit auch einen Beitrag zur Verbesserung der thailändischen Wirtschaft leisten. Das Projekt kostet um die 42 Millionen Euro.