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Eichhörnchen bunkert 75 Kilo Walnüsse im Pick-up

Chevrolet Avalanche als Walnuss-Speicher
Hardcore-Hörnchen bunktert 75 Kilo Nüsse im Pick-up

Bill Fischer aus North Dakota hat ein rotes Eichhörnchen im Garten. Das sammelt riesige Mengen an Walnüssen und versteckt sie in seinem Pick-up.

Eichhörnchen bunkert 75 Kilo Nüsse im Pick-up
Foto: Bill Fischer / Facebook

Grundsätzlich müsste Bill Fischer aus Fargo im US-Bundesstaat North Dakota ein durchaus zufriedener Mensch sein. Er wohnt idyllisch, hat einen herrlichen Walnussbaum im Garten, fährt einen hübschen Chevrolet Avalanche und hat putzige Eichhörnchen in der Nachbarschaft. Das Problem: von der Idylle ist im Augenblick wenig übrig. Denn in Bill Fischers Garten tobt ein erbitterter Kampf: Mensch gegen Eichhörnchen. Eines davon hat nämlich Bills Pick-up, ein gewöhnlicher Chevrolet Avalanche, als Winterlager für seine Walnüsse auserkoren und liefert sich seitdem mit Bill Fischer einen beinahe absurden Wettlauf darum, den Chevy nussfrei zu halten. Und aktuell liegt der Nager eindeutig vorne. 75 Kilo Walnüsse hat Bill Fischer insgesamt aus seinem Pick-up geklaubt. Und zwar nicht von der Ladefläche, sondern aus dem Motorraum, aus den Hohlräumen in der Motorhaube und aus den Kotflügeln. Überall, wo ein Hörnchen plus Nuss durchpasst, wird gebunkert.

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Klingt lustig, ist es aber eben nur bedingt. Weil der arme Bill auf der Suche nach den ganzen Verstecken sein halbes Auto demontieren muss. Und dennoch nicht alle Nüsse gefunden hat. Im Interview mit der Lokalzeitung "Grand Forks Herald" berichtet Fischer davon, dass er während der Fahrt hören kann, dass noch ein paar Nüsse im Leiterrahmen umherrollen, "an die komme ich bislang nicht ran!".

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Grundsätzlich pflegt Bill Fischer mit den Eichhörnchen, die scharf auf die Zitronen-großen Früchte seinen Schwarznuss-Baumes sind, ein durchaus harmonisches Zusammenleben. Die einheimischen Grauhörnchen, bzw. auf amerkanisch "Grey Squirrels", ließen seinen Pick-up jahrelang in Ruhe. Seit aber ein ursprünglich aus Europa eingewandertes Eichhörnchen ("Red Squirrel") in der Nachbarschaft eingezogen ist, dient der Chevy als Nuss-Bunker. Spaß versteht der eurasische Nager dabei kaum. Graupelzige Konkurrenten dürfen sich nicht mehr auf dem Baum des roten Hardcore-Hörnchens blicken lassen. Und Bill Fischers Hund Ashur ist viel zu langsam, um sich ernsthaft mit dem hyperaktiven Eichhörnchen anlegen zu können. Das verfiel zwischenzeitlich in einen wahren Sammel-Rausch. Die 75-Kilo-Ladung sei in gerade einmal vier Tagen zusammengekommen, ist sich Bill Fischer sicher. Seine "Ernte" bot er kurzerhand auf Facebook zum Verkauf an. "75 Kilo Bio-Walnüsse. Alle handgepflückt von einem Eichhörnchen!".

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Fazit

Weil Eichhörnchen sich nicht alle Verstecke merken können, in denen sie ihre Vorräte für den Winter bunkern, sammeln sie einfach bis zum Umfallen und legen so viele Lager an, dass sie auch per Zufallsfund durch die kalte Jahreszeit kommen. Bill Fischers Eichhörnchen wählte eine andere Option und wollte in seinem Chevrolet Avalanche überwintern – zusammen mit einer unfassbaren Menge an Walnüssen. Wer ein bisschen im Netz googelt stellt schnell fest, dass das hyperaktive Eichhörnchen kein Einzelfall ist. Die sozialen Netzwerke sind voll von diversen Fahrzeugen, die von fleißigen Nagern als Winterquartier auserkoren wurden.