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Nordschleife: Genesis startet eigenes Ring-Taxi

Im Genesis G70 über die Nürburgring-Nordschleife
Genesis startet eigenes Ring-Taxi

Mit einem optimierten G70 geht es über die Nordschleife des Nürburgrings. Genesis will damit die Aktivitäten der neuen sportlichen Submarke Magma anteasern.

Genesis startet eigenes Ring-Taxi
Foto: Genesis Motor Europe GmbH

Touristenfahrten auf der Nürburgring-Nordschleife sind nach wie vor beliebt. Wer kein eigenes, für die Grüne Hölle prädestiniertes Auto besitzt oder einfach nicht selbst ins Volant greifen möchte, kann auf sogenannte Ring-Taxis zurückgreifen. Professionelle Fahrerinnen und Fahrer übernehmen dann die flotte Fahrt durch die Grüne Hölle.

Der koreanische Autokonzern Hyundai steigt jetzt mit seiner Marke Genesis in dieses Geschäft ein. Das Genesis Track Taxi Nordschleife startete bereits im Mai 2024 seine ersten Proberunden in der auffälligen orangefarbenen Lackierung, bei der es sich um die Erkennungsfarbe der neuen sportlichen Submarke Magma handelt. "Die gewonnenen Erfahrungen werden wir in die weitere Produktentwicklung der Fahrzeuge einfließen lassen", sagt Luc Donckerwolke, Chief Creative Officer bei Genesis. Das Genesis-Taxi läuft parallel zum N-Renntaxi der Konzernschwester Hyundai.

Unsere Highlights

G70 mit Import-Motor

Chauffiert werden Genesis-Kunden in einem Genesis G70. Die Mittelklasse-Limousine tritt mit dem in Deutschland nicht regulär erhältlichen 3,3-Liter-V6-Turbobenziner zur Nordschleifenhatz an. Der liefert nach US-Spezifikation im Serienzustand 370 PS und maximal 510 Newtonmeter. Damit geht es in 4,5 Sekunden von null auf 60 mph (96,6 km/h). Als Höchstgeschwindigkeit werden 270 km/h genannt. Ob die Ring-Taxis im Vergleich zu Serienautos über mehr Power verfügen, ist nicht bekannt.

Fahrwerk, Räder und Bremsen wurden in Zusammenarbeit mit dem Hyundai Motor Europe Technical Centre (HMETC) in Rüsselsheim für den Einsatz in der Grünen Hölle modifiziert. Für eine bessere Kühlung der Bremsen führen zusätzliche Luftkanäle im Frontstoßfänger zu den Radhäusern, während Hitzeschilde an den Getriebeöl-Leitungen ein Überhitzen des Getriebes bei heißen Runden verhindern. Das Ring-Taxi rollt auf Reifen des Typs Michelin Pilot Sport 4S, womit es auch bei Regen ausrücken kann.

Bis zu drei Passagiere möglich

Buchungen für das Genesis Track Taxi Nordschleife sind seit dem 21. Juni möglich, das Programm startet am 6. Juli. Eine Ring-Runde im G70 kostet derzeit ab 120 Euro für eine Person, für zwei 160 Euro und für drei 180 Euro. Damit ist das Genesis-Angebot (zusammen mit der jeweils einen Euro billigeren Hyundai-Offerte) die aktuell günstigste Variante, sich über den Ring kutschieren zu lassen.

Klar ist allerdings, dass der G70 als Ring-Taxi gegen starke Konkurrenten antritt. BMW schickt traditionell einen 635 PS starken M5 CS auf die Strecke. Offeriert werden aber auch Taxi-Fahrten in verschiedenen bis zu 650 PS starken Porsche-911-Modellen sowie einem 730 PS starken Mercedes-AMG GT.

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Fazit

Hyundai steigt über die Marke Genesis ins Ring-Taxi-Geschäft ein. Einsatzfahrzeug ist ein G70 mit 370 PS starkem 3,3-Liter-V6-Turbobenziner. Damit schärfen die Koreaner ihr sportliches Profil weiter an und promoten die neue sportliche Submarke Magma.