Rückruf Audi A4, A6, A8 und TT
Audi ruft 20 Jahre alte Autos zurück

Audi ruft weitere 205.486 Fahrzeuge der Modelle A4, A6, A8 und TT aus den Jahren 2000 und 2001 wegen Airbag-Problemen zurück.

Audi A6, 1998
Foto: Audi

Seit vielen Jahren arbeitet Audi an der Analyse des Alterungsverhaltens des Airbag-Treibmittels in ihren Fahrzeugen, da es bei anderen Marken (außerhalb des Konzerns) Probleme damit gegeben hat. Nun haben die umfangreichen internen Analysen ergeben, dass durch Feuchtigkeitseintritt das Treibmittel im Gasgenerator altern kann, was wiederum die Funktion des Fahrerairbags beeinträchtigen könnte. In diesen Fällen könnte es zu einer reduzierten Schutzwirkung des Airbags kommen. Es geht dabei um den Produktionszeitraum 2000 bis 2001.

Unsere Highlights
Audi TT Rückruf
ams
Diesen Rückruf-Brief bekommen allein in Deutschland 58.743 Halter eines betroffenen Audis.

Genauer gesagt sind von der aktuellen Rückruferweiterung weltweit 205.486 Fahrzeuge der Typen A4, A6, A8 und TT betroffen. Allein in Deutschland müssen sich 58.743 Halter auf Post und somit auf einen ungeplanten Werkstattaufenthalt einrichten. Während des Werkstattbesuchs tauscht Audi den Gasgenerator aus. Auf Basis der aktuellen Erkenntnisse sieht Audi keine akute Gefahr für den Verbraucher. Bisher ist kein Fall einer nicht bestimmungsgemäßen Funktion des Frontairbags in einem Audi Fahrzeug bekannt. Die KBA-Referenznummer des aktuellen Rückrufs lautet 010949, der Hersteller-Code lautet 69CJ.

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Fazit

Audi ruft weltweit über 200.000 Fahrzeuge der Typen A4, A6, A8 und TT zurück. Das Problem ist bekannt: die verbauten Takata-Airbags. Genauer gesagt kann es zu einer fehlerhaften Airbagauslösung, bedingt durch eine unzureichende Abdichtung des Gasgenerators, kommen.