Rückruf BMW X3, X4 und 5er
Fehlerhaftes Software-Update führt zu Motorausfall

Ein Software-Fehler im OBD-Steuergerät beim BMW X3, X4 und 5er kann zu Drehmomentverlust und Motorausfall führen.

Rückruf-BMW-X3_G01
Foto: Achim Hartmann

Ein fehlerhaftes Software-Update sorgt bei BMW für Ärger. Insgesamt muss BMW weltweit knapp 62.000 Fahrzeuge zurückrufen, weil ein Software-Update des OBD-Steuergeräts zu Drehmomentverlust und Motorausfällen führen kann. In Deutschland sind laut KBA (Kraftfahrt-Bundesamt) 12.721 Fahrzeuge von dem Fehler betroffen. Darunter befinden sich die Modelle X3, X4 und der BMW 5er. Genauer handelt es sich dabei um folgende Baureihen:

  • BMW X3 – G01 (seit 2017)
  • BMW X4 – G02 (seit 2018)
  • BMW Fünfer – G30/G31 (seit 2017)

Grundsätzlich seien Fahrzeuge aus dem Produktionszeitraum vom 18. August 2016 bis zum 28. Februar 2022 von dem Rückruf betroffen, meldet das KBA. Da die meisten der Fahrzeuge nicht per Over the Air-Update nachgebessert werden können, dürfte für die Halter ein Werkstattaufenthalt erforderlich sein. Der zeitliche Aufwand für den Werkstatttermin liegt laut BMW bei rund einer Stunde und der Kunde erhält im Anschluss eine Bestätigung. Die Kosten dafür übernimmt BMW.

Unsere Highlights
Umfrage
Sind Rückrufe ein Problem?
70285 Mal abgestimmt
Nein. Gut, dass die Hersteller nachbessern.Ja. Die Hersteller sollen ihre Autos lieber sorgfältig zu Ende entwickeln.

Fazit

Updates können Systeme nicht nur verbessern. BMW muss jetzt nach einem Update knapp 62.000 Fahrzeuge zurückrufen, weil es dadurch zu einem Fehler kommen kann.