Rückruf Peugeot 208
Fehlerhaft fixierte Innenverkleidung

Weltweit ruft Peugeot rund 5.100 Exemplare des Typs 208 zurück. Die möglicherweise fehlerhaft verbaute A-Säulenverkleidung kann sich bei einer Airbag-Auslösung lösen.

Peugeot E-208 Modelljahr 2023
Foto: Peugeot

Eine unter Umständen in der Produktion falsch montierte Innenverkleidung an der A-Säule zwingt Peugeot zu einem Rückruf von weltweit 5.111 Modellen des Kleinwagens Peugeot 208 aus dem Baujahr 2023. In Deutschland sind von diesem Rückruf 515 Autos betroffen.

Verkleidung wird geprüft

Die eventuell falsch montierte Verkleidung kann sich bei einer Airbagauslöung lösen und so Personen im Innenraum verletzten. Wie Peugeot Deutschland auf Anfrage von auto-motor-und-sport.de mitteilt, sei dies bei einer routinemäßigen Qualitätsprüfung aufgefallen.

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Alle Halter betroffener Fahrzeuge seien bereits im Dezember 2023 über das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) angeschrieben und mit ihrem Fahrzeug in die Werkstatt beordert worden. Dort wird die Montage der A-Säulenverkleidung kontrolliert und gegebenenfalls korrigiert. Den Werkstattaufenthalt beziffert Peugeot auf etwa 20 bis 40 Minuten. Für die Kunden entstehen keine Kosten. Nach Angaben von Peugeot Deutschland wurde die Aktion bereits an 15 Prozent aller betroffenen Fahrzeuge abgearbeitet. Vorfälle mit Sach- und/oder Personenschäden sind im Zusammenhang mit dem Problem nicht bekannt.

Das KBA führt die Rückrufaktion unter der Referenznummer 013432, bei Peugeot läuft die Aktion unter dem Hersteller-Code MLT.

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Fazit

Peugeot muss an rund 5.100 Exemplaren des Kleinwagens 208 aus dem Baujahr 2023 die Montage der A-Säulenverkleidung prüfen und gegebenenfalls korrigieren. Unter Umständen kann die sich bei einer Airbagauslösung lösen und Insassen gefährden. In Deutschland sind von diesem Rückruf 515 Autos betroffen.