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SAP verzichtet auf Tesla

SAP streicht Tesla von Dienstwagen-Liste
Mehr E-Autos, aber keine Tesla bei SAP

SAP streicht Tesla von der Dienstwagenliste. Dem US-Hersteller geht so ein Kunde mit großem Fuhrpark verloren.

SAP Walldorf
Foto: SAP

Laut Handelsblatt streicht SAP die Marke Tesla von der Dienstwagenliste. Die Software-Firma hat weltweit etwa 28.000 Fahrzeuge in der Flotte, davon 18.000 in Deutschland. Laut elective.net betreibt SAP derzeit 3.100 Elektroautos.

Schwankende Preise, unzuverlässige Lieferung

"Die Listenpreise schwanken bei Tesla stärker als bei anderen Herstellern, das erschwert die Planung und ist ein höheres Risiko für uns", zitiert das Wirtschaftsmagazin SAP-Flottenchef Steffen Krautwasser. Die Lieferzeiten schwanken ebenfalls. Autos würden früher geliefert als vereinbart, was SAP Schwierigkeiten bei Lagerung und Logistik mache, so Krautwasser weiter. Der Software-Konzern will seinen Fuhrpark ab 2025 auf Elektroautos umstellen. 2030 sollen die letzten Verbrenner und Plug-in-in-Hybride außer Dienst gehen.

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Weniger Tesla bei Sixt und Hertz

Hertz und Sixt hatten erst vor Kurzem angekündigt, den Anteil von Elektroautos in ihren Flotten zu reduzieren. Beide Autovermieter begründeten den Verkauf von Tesla-Fahrzeugen mit hohen Reparaturkosten nach Unfällen. Sixt nannte, ebenso wie SAP, das mehrfache Senken der Neuwagenpreise als Problem; das drücke die Restwerte der Autos.

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Fazit

Mit dem Software-Riesen SAP streicht ein weiterer Flottenkunde Tesla von der Einkaufsliste. Die US-Elektroautomarke war zuvor schon bei den Autovermietern Hertz und Sixt in die Kritik geraten: Die Reparaturkosten seien zu hoch, die Restwerte zu niedrig, so das Urteil.