Sommerreifen-Test 255/45 R 20 V, W, Y auch für E-Autos
Nur diese Reifen sind wirklich gut!

Geringster Rollwiderstand für höchstmögliche Reichweite. Das schaffen speziell für E-Autos entwickelte Reifen. Welche Kompromisse dafür eingegangen werden müssen und ob die Hightech-Pneus auch Verbrennerautos beim Spritsparen helfen, klärt dieser Test.

🏆 Die Testsieger auf einen Blick:

  • Unser Tipp für E-Auto-Fahrer: Der Michelin ePrimacy mit 8,2 von 10 Punkten und der Testnote "sehr gut". Die beste Wahl für hochwertig-komfortable E-Modelle.
  • Der beste Reifen im Test: Der Continental SportContact 7 mit 8,5 Punkten und der Testnote "sehr gut". Ein sportlich-effizienter Allrounder mit hohen Sicherheitsreserven.

Wer schon mal versucht hat, ein Auto in der Ebene zu schieben, weiß, dass dafür recht viel Kraft aufgewendet werden muss. Ein Großteil davon ist nötig, um den Rollwiderstand der Reifen zu überwinden, der überwiegend dadurch entsteht, dass der Gummi des – eben runden – Reifens zum Abrollen auf der Straße zu einer Fläche verformt werden muss. Die Höhe dieser Kraft hängt von zwei Faktoren ab: dem Gewicht des Fahrzeugs – je schwerer, desto mehr Kraft ist nötig – und dem reifenindividuellen Widerstandsbeiwert. Auf diesen " f " genannten Beiwert nehmen wiederum verschiedene Parameter Einfluss. Dazu zählt etwa der Luftdruck des Reifens, aber auch seine Bauart und sein Durchmesser.

Sicher fahren im Sommer

Je größer der Zoll-Durchmesser eines Rades ist, desto weniger Energie ist nötig, um das Rund des Reifens an der Kontaktfläche zur Fahrbahn abzuplatten. Für E-Autos bedeutet das: Je größer die Raddimension, desto geringer der Stromverbrauch und umso besser die Reichweite. Für unseren Test haben wir uns deshalb für Reifen der Dimension 255/45 R 20 entschieden. Die großen Räder kommen auch besser mit den erhöhten Gewichten der Elektroautos zurecht.

Weniger bringt mehr

Und wie lassen sich die vortriebshemmenden Rollwiderstandskräfte weiter minimieren? Indem man entweder das Fahrzeuggewicht reduziert, was bei vielen E-Fahrzeugen schwierig werden dürfte, oder indem man die Reifen in Richtung geringsten Rollwiderstand weiterentwickelt.

Und genau das ist in den letzten Jahren geschehen: Falken, Hankook, Michelin und Pirelli liefern inzwischen solche Reifen – teils sind sie bereits ab Werk auf unterschiedlichen Fahrzeugen Serie. Mit Namenszusätzen wie "e", "Elect" oder "Ion" lassen sie sich leicht als potenzielle Reichweitenverlängerer identifizieren.

Diese getesteten Reifen im Überblick:

Continental SportContact 7 (bester im Test)

 Höchste Aquaplaningsicherheit, sehr ausgewogene Nässesicherheit mit kräftigem Untersteuern, feinfühlige Kooperation mit dem ESP-Regelsystem. Sehr kurze Bremswege trocken
 Kräftiges Untersteuern auch beim Trockenhandling, erhöhtes Abrollgeräusch

Gesamtwertung: 8,5 Punkte, Elektrowertung: 8,2 Punkte
auto motor und sport-Urteil: sehr gut

Continental PremiumContact 6 (OE)

 Sehr kurze Bremswege trocken. Sicher-breiter Grenzbereich und üppige Reserven auf Nässe und im Trockenen. Sehr leises Vorbeifahr- und Innenraumgeräusch
 Im Vergleich zum Conti SC 7 trägeres Anlenkverhalten, ausgeprägtere Untersteuerneigung und etwas geringeres Gripniveau

Gesamtwertung: 8,3 Punkte, Elektrowertung: 8,2 Punkte
auto motor und sport-Urteil: sehr gut

Michelin ePrimacy (E-Auto Tipp)

 Beste Verzögerung auf Nässe. Sehr geringer Rollwiderstand und leises Abrollgeräusch. Leicht beherrschbarer Reifen mit sicherer Untersteuerneigung
 Schwacher Abrollkomfort mit geringer Eigendämpfung

Gesamtwertung: 8,2 Punkte, Elektrowertung: 8,7 Punkte
auto motor und sport-Urteil: sehr gut

Falken eZiex

 Sehr kurze Bremswege auf nassem und trockenem Asphalt. Sehr geringer Rollwiderstand und leises Abrollgeräusch
 Schwerpunktmäßig auf Sicherheits- und Effizienzkriterien abgestimmter Reifen. Träges Ansprechverhalten. Erhöhte Rutschgefahr bei Pfützen in Kurven

Gesamtwertung: 8,2 Punkte, Elektrowertung: 8,6 Punkte
auto motor und sport-Urteil: sehr gut

Derzeit sind online keine Angebote verfügbar. Die Markteinführung ist für das erste Halbjahr 2023 geplant. Weitere Informationen zum Falken eZiex

Bridgestone Potenza Sport

 Überragender Kurvengrip auf nasser und trockener Straße, verbunden mit sehr präzisen Handlingeigenschaften. Sehr sportlicher Reifen
 Lange Bremswege auf Nässe, dabei temperaturempfindlich. Erhöhter Rollwiderstand und lauteres Vorbeifahrgeräusch, etwas poltrig

Gesamtwertung: 8,1 Punkte, Elektrowertung: 7,7 Punkte
auto motor und sport-Urteil: sehr gut

Michelin Pilot Sport 4 SUV Acoustic

 Guter Aquaplaningschutz. Überragender Abrollkomfort und sehr leises Innengeräusch
 Geringfügig längere Bremswege trocken, marginale Dynamikschwächen im Nasshandling. Etwas erhöhter Rollwiderstand. Erhöhtes Vorbeifahrgeräusch

Gesamtwertung: 8,0 Punkte, Elektrowertung: 7,8 Punkte
auto motor und sport-Urteil: sehr gut

Falken Azenis FK520

 Gute Verzögerung und ordentlicher Kurvengrip auf Nässe. Vergleichsweise fahraktives, sicheres Handling trocken. Im Innenraum leise und komfortabel wirkender Reifen
 Grundsätzlich etwas träges Anlenken. Indifferentes, wenig ausgewogenes Nasshandling, längere Bremswege auf trockener Bahn

Gesamtwertung: 8,0 Punkte, Elektrowertung: 7,9 Punkte
auto motor und sport-Urteil: sehr gut

Maxxis Victra Sport 5 SUV

 Ordentliche Seitenführung und sicheres, bei Lastwechseleinsatz auch fahraktives Handling auf Nässe. Ausgewogenes, sicheres und recht präzises Handling trocken
 Längere Bremswege auf nassem und auf trockenem Asphalt, leicht erhöhter Rollwiderstand

Gesamtwertung: 7,5 Punkte, Elektrowertung: 7,4 Punkte
auto motor und sport-Urteil: gut

Pirelli Scorpion Elect

 Weitgehend sicheres, untersteuerndes Verhalten in trockenen Kurven. Sehr leises Vorbeifahrgeräusch, hohe Kraftstoffeffizienz, ordentlicher Abrollkomfort
 Lange Bremswege auf trockenem Asphalt, träges Anlenken, eingeschränktes Haftungsangebot und geringe Lenkpräzision bei Nässe

Gesamtwertung: 7,3 Punkte, Elektrowertung: 7,8 Punkte
auto motor und sport-Urteil: gut

Derzeit sind online keine Angebote im Testformat verfügbar. Weitere Informationen zum Pirelli Scorpion Elect

GT Radial SportActive 2 SUV

 Guter Aquaplaningschutz, sichere Spurwechsel trocken. Im Innenraum sehr leise und komfortabel wirkender Reifen
 Zu lange Bremswege auf Nässe (Abwertung), wenig ausgewogenes Nasshandling mit Über- und Untersteuern. Wirkt bei sportlicher Fahrweise angesichts des hohen Fahrzeuggewichts etwas überfordert

Gesamtwertung: 5,8 Punkte, Elektrowertung: 5,9 Punkte
auto motor und sport-Urteil: gut

Nachteile der Rollwiderstandsoptimierung

Die Spezialisierung von Reifen auf möglichst geringen Rollwiderstand zieht Nachteile an anderer Stelle nach sich. Bisherige rollwiderstandsoptimierte Konstruktionen und Mischungen schwächelten häufig in sicherheitsrelevanten Disziplinen wie etwa dem Nassbremsen, dem Aquaplaning, aber auch im Abrollkomfort und in den Abrollgeräuschen.

Um herauszufinden, ob und wie stark die neuesten Reifenmodelle dahingehend kompromissbehaftet sind, haben wir die drei aktuell speziell für elektrifizierte Fahrzeuge optimierten – und lieferbaren – Neuentwicklungen in der vorgenannten Reifengröße mit sechs aktuellen, jedoch nach Standardkriterien entwickelten Top-Produkten verglichen. Mehr noch: Um die Frage zu klären, ob diese Reifen auch konventionellen Verbrennern gut zu Gesicht stehen, haben wir zum batterieelektrischen Kia EV6 mit dem Kia Sorento einen in Antrieb und Gewicht vergleichbaren SUV mit Diesel-Verbrennungsmotor eingesetzt.

Sommerreifentest 255/45 R 20 V, W, Y für E-Autos, Nassprüfung
Ingolf Pompe
Im Grenzbereich. Der EV6 kommt auch mit beherzterer Gangart zurecht.

Messen müssen sich die neuen Reifen am schon recht rollwiderstandsarmen Serienreifen des EV6, einer speziell auf dieses Fahrzeug abgestimmten und gekennzeichneten OE (Original Equipment)-Version des Conti PremiumContact 6. Ein Reifen, der übrigens völlig normal über Reifen- oder Kia-Händler geliefert werden kann. Wie auch der ebenso am Test teilnehmende Michelin PS 4 SUV Acoustic trägt er einen Dämmschaum an der Laufflächen-Innenseite, der unliebsame Geräusche vom Fahrzeug-Innenraum fernhält und so den Reifen leise und komfortabel erscheinen lässt – ohne Auswirkungen auf die Fahrdynamik und Effizienz!

Noch rollwiderstandsärmer als der Serienreifen und damit besonders für rein batterieelektrische Fahrzeuge geeignet, starten drei neue Reifenmodelle in diesen Test: Falkens eZiex, der hier mit einem von uns ermittelten Rollwiderstandsbeiwert von 5,7 gleich den Effizienz-Sieg anpeilt, der recht teure, aber bekanntermaßen laufleistungsstarke Michelin ePrimacy mit einem Wert von 5,9 und der Pirelli Scorpion Elect mit einem Beiwert von 6,4. Auch er ist konstruktiv auf erhöhte Fahrzeuggewichte, das hohe Drehmoment von E-Motoren und hohen akustischen Komfort hin optimiert.

Passt Effizienz zu mehr Grip?

Das schafft der erst im letzten Jahr eingeführte und auf kräftige, nicht gerade leichte Sportler optimierte Conti SportContact 7. Er verbindet Grip, Dynamik und Effizienz und toppt mit einem Rollwiderstandsbeiwert von 7,2 sogar den Kia-Serien-PremiumContact aus eigenem Hause.

Ebenso eher auf Sport programmiert ist Falkens Azenis FK520 mit einem Beiwert von 7,6; der günstige GT Radial SportActive 2 folgt mit 7,7. Mit ganzen 8,0 kg/t im Rowi-Beiwert ist der leise Michelin Pilot Sport 4 (PS 4) SUV Acoustic eher an die Anforderungen dynamischer SUV angepasst, die wegen ihrer erhöhten Fahrwiderstände – hier ganz besonders des Luftwiderstands – nur wenig von leicht laufenden Reifen profitieren.

Eher energieintensiv rollen mit 8,8 und 9,1 auch der recht preisgünstige Maxxis Victra Sport 5 und der in Mischung und Profildesign sehr sportliche, aber teuer gehandelte Bridgestone Potenza Sport ab.

Sicherheit vor Sparsamkeit

Höchstmögliche Sicherheit durch kurze Bremswege – das steht in auto motor und sport-Reifentests an höchster Stelle, und zwar unabhängig von der Antriebsart des Fahrzeugs. Während bei unseren Tests aus Tempo 100 auf trockenem Asphalt nur rund 2,5 Meter Bremsweg-Unterschied zwischen dem neuen, hier besonders stark performenden Conti SportContact 7 und dem rollwiderstandsärmeren Pirelli Scorpion Elect liegen, ist es beim Verzögern aus Tempo 80 auf Nässe der besonders leicht laufende Michelin ePrimacy, der den günstigen GT Radial um ganze drei Meter schlägt. Stark im Nassbremsen ist auch der rollwiderstandsärmste Reifen im Test: Falkens eZiex vor Falken Azenis und Conti SportContact 7. Kurze Bremswege und hohe Effizienz scheinen also doch kein Widerspruch zu sein.

Doch wo sind sie dann, die Kompromisse? Tatsächlich sind es Effekte beim dynamischen Fahren, im Kurvengrip oder beim Aquaplaning, die sich mehr oder weniger negativ im Gesamtbild und damit in der Benotung niederschlagen. Konkret fordern Falkens eZiex und Michelins ePrimacy für den erstaunlich niedrigen E-Testverbrauch von knapp über 13 kWh/100 km Zugeständnisse etwa beim Grip in nassen Kurven wie auch beim Aquaplaning. Pirellis Elect gibt für seine hohe Effizienz zusätzlich etwas Nassbremsvermögen auf. Durch seine zudem recht langen Bremswege auf trockenem Asphalt gerät er gegen Falken und Michelin deutlich ins Hintertreffen.

Sommerreifentest 255/45 R 20 V, W, Y für E-Autos, Testergebnis nasser Asphalt
auto motor und sport

Und die Reifen aus unserem Effizienz-Mittelfeld? Hier rangieren mit Verbrauchswerten um 15 kWh/100 km Conti SportContact 7, Falken Azenis, GT Radial SportActive 2 und Michelin Pilot Sport 4 SUV Acoustic. Auch der Kia-Serienreifen Conti PremiumContact 6 reiht sich hier ein. Ist der OE-Reifen mit seiner präzisen Anpassung an den EV6 hier im Vorteil? Nicht mehr. Die Performance des vor rund vier Jahren entwickelten Pneus ist inzwischen überholt, die Nasshaftung wie auch die Balance in Kurven könnten besser sein. Doch bei der Bremssicherheit auf trockenem Asphalt ist er noch immer up to date.

Überraschenderweise auf gleichem Effizienz-Niveau: der neue, sportliche Conti SportContact 7. Er kommt zwar beim Nassbremsen nur bis auf einen halben Meter an die Werte des Führenden heran, bremst dafür aber trocken am besten und kennt auch sonst kaum Schwächen. Ein Kandidat für den Testsieg? Mal sehen.

Geht Effizienz auch günstig?

Wie steht es um die beiden mutmaßlich günstigsten Reifen im Test, den Falken Azenis FK520 und den GT Radial SportActive 2? Mit sehr ausgewogenen Leistungen und lediglich kleineren Schwächen bei dynamischer Fahrt durch nasse Kurven kann der Falken durchaus mit den Leistungen der höherpreisigen Marken mithalten. Der GT Radial hingegen erkauft sich annehmbaren Rollwiderstand durch lange Nassbremswege, kann auf trockenem Asphalt nicht aufholen und muss abgewertet werden.

Etwas teurer, mit erhöhtem Rollwiderstand, aber guter Kurvensicherheit auf regennassen und trockenen Straßen schneidet der Maxxis Victra Sport 5 SUV 2 zwar auf reduziertem dynamischen Niveau, aber dennoch ausgewogen ab. Trotz Haftungsdefiziten beim Bremsen gelingt es ihm, sich in der Summe aller Eigenschaften sogar vor Pirelli zu platzieren.

Sport ist nicht sparsam

Welcher fehlt noch? Richtig, Bridgestone. Und das ist ein Sportreifen. Mit allen seinen Vor- und Nachteilen. Überragender Kurvengrip auf Nässe, tolle Performance im Trockenen, aber nur, wenn der Reifen die notwendige Temperatur hat. Selbst die an den Testtagen vorherrschenden rund 14 Grad können da zu wenig sein. Also ein echter Sommerspezialist, den wir eher Sportwagen-Cracks ans Herz legen würden. Themen wie Effizienz und Rollwiderstand interessieren den Potenza Sport recht wenig. Komfort ist auch nicht sein Ding, sein Nassbremsen ist wenig überzeugend. Mit einer Empfehlung für reichweitenoptimierte Elektroautos tun wir uns somit recht schwer.

Doch wer wäre denn aus unserer Sicht der aktuell beste Reifen für dynamische Elektromodelle? Das ist klar der Michelin ePrimacy, der mit hoher Fahrsicherheit, kombiniert mit minimalem Rollwiderstand, knapp vor Falkens eZiex und Contis SportContact 7 den Elektrowertungs-Sieg herausfährt. Wer aber mehr Fahrsicherheit und eher Dynamik als höchstmögliche Effizienz im Fokus hat oder etwa einen weniger reichweitensensiblen Verbrenner fährt, sollte sich für den Conti SportContact 7 entscheiden, der in der Summe seiner Eigenschaften klar am besten performt.

Sommerreifentest 255/45 R 20 V, W, Y für E-Autos, Testergebnis trockener Asphalt
auto motor und sport

Schwierige Entscheidung? Dann lassen wir mal den Effizienz- und den Dynamik-Sieger unseres Reifentests auf dem Kia EV6 direkt gegeneinander antreten. Conti SportContact 7 gegen Michelin ePrimacy – Showdown; nur in Bremsen trocken und elektrischer Reichweite: Im Bremstest aus Tempo 100 steht es 34,1 zu 34,9 Meter, in der Disziplin Reichweite (aus 70 kWh des insgesamt 77 kWh fassenden EV6-Akkus berechnet) 467 zu 521 km.

Kosten somit 54 km mehr Reichweite 0,8 Meter Bremsweg? Andersherum gefragt: Muss derzeit, um 12 Prozent weiter fahren zu können – das gilt auch für Verbrennerautos –, ein 2,3 Prozent schlechteres Bremsen hingenommen werden? Die paar Prozent, liebe Reifenbranche, sollten doch zu schaffen sein …

So haben wir getestet

Um bestmögliche Genauigkeit und Ergebnissicherheit zu gewährleisten, werden – soweit machbar – sämtliche Versuche in diesem Test mehrfach durchgeführt. Angewendet wird ein progressives Bewertungsschema, das gleichermaßen die objektive Bewertung durch Messgeräte wie auch die subjektive Benotung durch die erfahrenen Testfahrer berücksichtigt. Beim Handling auf nasser oder trockener Bahn führt ein ausgewogenes, sicheres und den Erwartungen der mutmaßlichen Zielgruppe entsprechendes Fahrverhalten zu einer Optimalbenotung. Der verbrauchsbeeinflussende Reifen-Rollwiderstand wurde auf Rollenprüfständen ermittelt.

Grundlage dieser Beurteilung ist die für das Reifenlabel relevante europäische Gesetzgebung zur Reifenkennzeichnung. Zur langfristigen Absicherung der Ergebnisse werden die getesteten Produkte üblicherweise mit Reifen aus nachgelagerten Testkäufen in stichprobenartigen Nachtests verglichen. Im Fokus: die besten drei des Tests sowie Produkte mit atypisch guter Performance oder ungewöhnlichen Verschleißerscheinungen. Abweichungen oder Auffälligkeiten führen zum Testausschluss, verbunden mit entsprechender Berichterstattung.

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