Suzuki Jimny-Rückruf
Kraftstoffpumpe kann ausfallen

Suzuki muss an über 21.000 Fahrzeugen weltweit die Kraftstoffversorgung überprüfen. Die Kraftstoffpumpe kann ausfallen und in Folge der Motor.

Suzuki Jimny 2018 Fahrbericht 4. Generation
Foto: Suzuki

Das Kraftfahrtbundesamt (KBA) hat für den Suzuki Jimny einen Rückruf eingeleitet. An den Modellen vom mTyp GJ aus den Baujahren 2018 und 2019 kann sich das Laufrad in der Kraftstoffpumpe verformen und diese in Folge blockieren. Eine Kraftstoffförderung ist dann mehr möglich und es kann zum Motorausfall kommen. Der Mangel wurde im Rahmen von Qualitätssicherungsmaßnahmen festgestellt. Suzuki hat den Rückruf auf Anfrage von auto-motor-und-sport.de bestätigt.

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Kraftstoffpumpe wird getauscht

Weltweit betroffen von diesem Rückruf sind 21.353 Fahrzeuge, für den deutschen Markt nennt das KBA 4.609 Autos und schränkt den Kreis der vom Rückruf betroffenen Modelle auf den Produktionszeitraum 12.11.2018 bis 07.09.2019 sowie den Fahrbestellnummernkreis auf den Bereich von JSAGJB74V00108102 bis JSAGJB74V00126939 ein.

Alle Halter betroffener Autos werden über das KBA ab dem 15. April 2024 angeschrieben und mit ihrem Fahrzeug in die Werkstatt gebeten. Dort wird die Kraftstoffpumpe überprüft und gegebenenfalls ausgetauscht. Suzuki veranschlagt für einen Pumpentausch etwa zwei Stunden. Sach- und/oder Personenschäden sind im Zusammenhang mit dem Problem bislang nicht bekannt.

Suzuki führt die Rückrufaktion unter dem Code 97HA, beim KBA wird der Rückruf unter der Referenznummer 013627 geführt. Für Kunden wurde laut KBA-Informationen unter der Rufnummer 089 – 455 604 83 eine Hotline eingerichtet.

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Fazit

An über 21.000 Suzuki Jimny-Modellen weltweit kann die Kraftstoffpumpe blockieren und so die Spritzufuhr zum Motor unterbrechen. Jetzt wird die Benzinpumpe überprüft und gegebenenfalls ausgetauscht. In Deutschland sind von dem Rückruf rund 4.600 Autos betroffen.