Rückruf Tesla Model X
Steuergerät mit Sehschwäche

Tesla muss weltweit rund 74.000 Model X zurückrufen. Das Steuergerät erkennt möglicherweise einen niedrigen Bremsflüssigkeitsstand nicht.

Tesla Model X mit chromglänzenden Applikationen
Foto: Tesla

Der US-Elektroautobauer Tesla ruft über das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) 1.039 Autos vom Typ Model X in die Werkstätten zurück. Das Steuergerät des Fahrzeugs erkennt möglicherweise einen zu niedrigen Bremsflüssigkeitsstand nicht. Durch einen zu niedrigen Füllstand kann sich der Bremsweg verlängern, was die Unfallgefahr erhöht.

Neue Software per OTA-Update

Weltweit sind von diesem Rückruf 73.971 Fahrzeuge aus dem Bauzeitraum 2021 bis 2023 betroffen. Einschränkungen für die Fahrzeughalter der betroffenen Autos gibt es laut KBA nicht. Auch sind keine Vorfälle mit Personen- oder Sachschäden im Zusammenhang mit dem Problem bekannt.

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Abhilfe soll ein Software-Update für das Steuergerät schaffen. Dafür müssen die Fahrzeughalter aber keine Werkstatt aufsuchen. Die neue Software wird per "Over-the-air"-Update aufgespielt. Beim KBA wird der Rückruf unter der Referenznummer 013295 geführt. Tesla hat der Rückrufaktion den Code SB-23-00-005 zugeordnet.

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Rund 74.000 Tesla Model X weltweit werden mit einem OTA-Software-Update für das Steuergerät versehen. Letzteres kann möglicherweise einen zu niedrigen Bremsflüssigkeitsstand nicht erkennen.

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